Immobilienkauf in Brasilien als Schweizer: Das gibt es zu beachten
Was du als Schweizer über den Hauskauf in Brasilien wissen solltest. Alles zu Voraussetzungen, Ablauf, Kosten und mehr.
Immer mehr Schweizer ziehen einen Umzug in die Niederlande oder eine Investition in dortige Immobilien in Betracht. Laut den letzten offiziellen Zahlen aus dem Jahr 2024 hielten sich zu diesem Zeitpunkt 9’230 Auslandschweizer in den Niederlanden auf.1
In diesem Artikel erfährst du, ob du als Schweizer eine Immobilie in den Niederlanden kaufen kannst und wie die aktuellen Preise und der Kaufprozess aussehen. Wir werfen einen Blick darauf, ob du eine Hypothek aufnehmen kannst und welche Kosten, Steuern und Unterhaltsgebühren auf dich zukommen. Ausserdem stellen wir dir den Zahlungsdienstleister Wise als praktische Lösung für internationale Überweisungen für den Immobilienkauf im Ausland vor.
Ja, Schweizer können in den Niederlanden ohne grössere Einschränkungen Immobilien kaufen. Dank des Freizügigkeitsabkommens zwischen der EU und der Schweiz brauchen sie zudem keine Aufenthaltsgenehmigung, sondern müssen sich in der Regel nur bei den örtlichen Behörden sowie der jeweiligen Schweizer Vertretung anmelden.2
Allerdings gibt es in einigen Gemeinden Einschränkungen für Zweitwohnungen bzw. Ferienhäuser, die du vorab prüfen solltest. Diese sollen dazu beitragen, das Leerstehen zahlreicher Immobilien ausserhalb der Urlaubssaison zu vermeiden.
Die Niederlande sind ein kleines, vergleichsweise dicht besiedeltes Land in dem auch die viele Ausländer (einschliesslich Schweizer Bürger) Wohn- und Gewerbeimmobilien kaufen können, ohne spezielle Auflagen erfüllen zu müssen.
Durch das Bevölkerungswachstum herrscht in manchen Teilen der Niederlande Wohnraummangel, was die Nachfrage das Angebot übersteigen lässt. Die Immobilienpreise steigen daher seit Jahren an. Im Januar 2026 lagen Immobilienpreise im Vergleich zum Vorjahr 5,4 % höher. Der Durchschnittspreis einer Immobilie lag dabei bei 403’875 Euro. Es ist davon auszugehen, dass die hohe Nachfrage in den grösseren niederländischen Städten auch in Zukunft anhalten wird.3
Um Immobilien in den Niederlanden zu finden, sind Websites wie Funda (das grösste Immobilienportal; hier können ausschliesslich Makler inserieren) und huislijn sehr nützlich. Seiten wie Pararius und Kamernet sind hingegen auf Mietwohnungen ausgerichtet.
Ob Mieten oder Kaufen vorteilhafter ist, hängt von deiner Aufenthaltsdauer, Familiensituation, deinem Budget und deinen Investitionszielen ab.
In niederländischen Städten kaufst du oft nicht das Land selbst, sondern erwirbst ein langfristiges Nutzungsrecht (erfpacht). Hierbei ist auf die Vertragsbedingungen zu achten. Hypotheken sind auch für Ausländer möglich, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Der Immobilienkauf in den Niederlanden folgt einem ähnlichen Prozess wie in vielen anderen europäischen Ländern. Verträge und Grundbucheintragungen sind auf Niederländisch und die Anwesenheit eines Notars (Notaris) ist zwingend erforderlich. Es ist ratsam, einen Makler zu wählen, der Englisch oder Deutsch spricht.
Der Ablauf beim Immobilienkauf in den Niederlanden ist wie folgt:4
Da der Kaufvertrag auf Niederländisch verfasst ist, solltest du einen Übersetzer bzw. Dolmetscher hinzuziehen oder einen Makler beauftragen, der dich bei Sprachschwierigkeiten unterstützen kann.
In den Niederlanden können Ausländer, also auch Schweizer, in vielen Fällen eine Hypothek aufnehmen. Dabei ist es möglich, bis zu 100 % des Immobilienwertes zu leihen. Zudem gibt es unterschiedliche Tilgungsmodelle und sogar Kredite, bei denen nur die Zinsen gezahlt werden, obwohl diese immer weniger angeboten werden.
Insbesondere als Ausländer lohnt es sich, frühzeitig abzuklären, welche Banken bereit wären, eine Finanzierung zu stellen. Wohnst du bereits in den Niederlanden und arbeitest dort, dann erleichtert das die Finanzierung meist erheblich.

Zu den beliebtesten Gegenden für Immobilien in den Niederlanden gehören Amsterdam, Rotterdam und Amstelveen.
Alle diese Städte verzeichnen eine hohe Wohnraumnachfrage und gelten als relativ stabile Investitionsstandorte.
Beim Kauf einer Immobilie in den Niederlanden fallen anfängliche Kosten wie Grunderwerbsteuer, Maklergebühren und Notarkosten an:4
Nach dem Kauf fallen laufende Kosten wie die jährliche Vermögenssteuer (onroerende-zaakbelasting) an, die auf dem Wert deiner Immobilie basiert. Dieser wird jedes Jahr erneut ermittelt (WOZ-waarde). Hinzu kommen andere Gemeindesteuern, z.B. für die Müllabführt (AFV), Wassermanagement (nicht zu verwechseln mit der normalen Wasserrechnung über den eigenen Verbrauch).5

Bei der Überlegung, ein Haus in den Niederlanden zu kaufen, zählt natürlich jeder Rappen. Da sollten nicht auch noch hohe Kosten für die Überweisung der Geldbeträge draufgehen. Versteckte Aufschläge oder schlechte Wechselkurse fallen insbesondere bei hohen Beträgen schnell ins Gewicht.
Eine transparente und günstige Lösung ist Wise. Der internationale Zahlungsdienstleister nutzt den Devisenmittelkurs und zeigt dir immer im Vorhinein an, wie viel an Gebühren deine Überweisung kostet und wie sich diese zusammensetzen.
Deine Vorteile im Überblick:
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Auch als Schweizer kannst du in den Niederlanden Immobilien kaufen und unter Umständen sogar eine Hypothek aufnehmen. Der Kauf und Unterhalt erfordern jedoch oft internationale Überweisungen und Vermögenstransfers.
Für Zahlungen ins Ausland ist Wise eine praktische Lösung. Du kannst Geld zum echten Wechselkurs überweisen und siehst die Gebühren immer transparent im Voraus. So wickelst du deinen Immobilienkauf und deine Lebenshaltungskosten in den Niederlanden smart und kostengünstig ab.
Quellen (Stand: 03.03.2026):*Services für Schweizer Kunden werden von Wise Payments Limited zur Verfügung gestellt. Wise Payments Limited ist als Electronic Money Institution (EMI) bei der UK Financial Conduct Authority (FCA) mit der Zulassungsnummer 900507 registriert.
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