Immobilienkauf in Brasilien als Schweizer: Das gibt es zu beachten
Was du als Schweizer über den Hauskauf in Brasilien wissen solltest. Alles zu Voraussetzungen, Ablauf, Kosten und mehr.
Slowenien ist klein, aber erstaunlich vielfältig und es stehen viele schöne Häuser und Grundstücke zum Verkauf. Ob als Ferienhaus an der Küste, Hauptwohnsitz oder Investment: Wer in Slowenien ein Haus kaufen will, sollte Regeln, Ablauf und Nebenkosten kennen. In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige zum Immobilienkauf in Slowenien.
Ja, als Schweizer kannst du grundsätzlich Wohneigentum in Slowenien kaufen. Bei ausländischen Interessenten, die keine EU-Bürger sind, gilt in Slowenien das Prinzip der Gegenseitigkeit. Das bedeutet: Erlaubt das jeweilige Herkunftsland Slowenen den Immobilienkauf, dann dürfen dessen Staatsbürger im Gegenzug auch Immobilien in Slowenien erwerben. Derartige Nachfragen laufen über das Justizministerium und können den Zeitplan in Zweifelsfällen verlängern.
In der Praxis wird bei Schweizer Käufern je nach Immobilientyp eine Aufenthaltsbewilligung oder ein wirtschaftlicher Bezug abgefragt. Bei klassischen Wohnimmobilien eher selten, bei Grundstücken, Sonderflächen oder bei einer Finanzierung hingegen deutlich häufiger.
Ein anderer Weg wäre die Gründung eines Unternehmens. Wer in Slowenien ein Unternehmen gründet oder kauft, kann Immobilien und Grundstücke grundsätzlich ohne dieselben Einschränkungen erwerben wie Privatpersonen.
Praktisch solltest du ausserdem einkalkulieren, dass viele Unterlagen, Notariatsabläufe und Registereinträge auf Slowenisch sind. Und nicht jede Stelle ausserhalb von Ljubljana hat gleich viel Routine mit ausländischen Käufern.1,2,3
Beim Hauskauf in Slowenien entscheidet die Lage fast alles. In Ljubljana ist das Angebot knapp, darum ziehen die Preise weiter an. Eine 70-m²-Wohnung im Zentrum liegt oft bei 315'000–350'000 €, Einfamilienhäuser in gefragten Quartieren starten häufig um 400'000 €.
Wenn du ein Haus am Meer kaufen willst, landest du preislich meist deutlich höher. Ähnlich ist es in Seen- und Bergregionen. An der Grenze zu Österreich ist es sehr unterschiedlich, mit günstigen Preisen in ländlichen Regionen.3
| Region | Durchschnittlicher Preis (Wohnungen) |
|---|---|
| Ljubljana | 4'500-5'000 €/m² |
| Piran | 5'500-6'000 €/m² |
| Koper | 4'700-5'000 €/m² |
| Maribor | 2'300-2'700 €/m² |
| Kranj | 3'200-3'800 €/m² |
| Bled | 5'000-6'000 €/m² |
| Bohinj | 5'000-6'000 €/m² |
| Kranjska Gora | 5'000-6'000 €/m² |
| Ländliche Regionen | 1'500-2'500 €/m² |
Stand: Februar 2026
Auch wenn der Kaufpreis im Vordergrund steht, solltest du die Nebenkosten von Anfang an mitdenken. Je nach Objekt (Neubau oder Bestandsimmobilie) und Ablauf kommen vor allem Steuern, Gebühren und Organisationskosten dazu – und die fallen nicht immer dort an, wo man sie zuerst vermutet.
| Kostenpunkt | Typische Gebühr / Hinweis |
|---|---|
| Mehrwertsteuer (bei neuen Immobilien) | 20 % des Transaktionsbetrags |
| Immobilien-Übertragungssteuer (bei Bestandsimmobilien) | 2 % des Transaktionsbetrags; rechtlich oft Sache des Verkäufers, in der Praxis wird sie aber nicht selten dem Käufer auferlegt |
| Registrierungsgebühr | 0,01-0,5 % des Transaktionsbetrags |
| Notar- und Agenturgebühren | variabel (je nach Deal und Dienstleistung) |
| Anzahlung beim Vorvertrag | häufig 10 % beim Unterzeichnen des Vorvertrags |
| Übersetzungen / zweisprachige Dokumente | Verträge sind auf Slowenisch; eine beglaubigte Übersetzung bzw. eine zweisprachige Version ist deshalb oft sinnvoll |
| Zusatzkosten durch Zustand/Legalität | Renovationen oder das Nachgenehmigen nicht autorisierter Bauten können ungewollte Kostentreiber sein |
Wichtig ist auch der Zahlungsweg. Gerade bei grösseren Beträgen können Bankspesen und der Wechselkurs einen Unterschied machen. Wenn du Geld aus der Schweiz nach Slowenien transferierst, lohnt sich deshalb ein kurzer Gebühren-Check. Wise setzt dabei auf Transparenz und bietet Rabatte für Zahlungen über 20'000 CHF.2,3
Viele kaufen in Slowenien schlicht bar. Das ist oft der einfachste Weg, weil du keine Bank überzeugen musst und der Ablauf weniger Hürden hat.
Ein Kredit ist aber möglich, auch für Nicht-Ansässige. Du solltest nur realistischer planen als zu Hause. Für ausländische Käufer sind Belehnungen von etwa 50 % bis 70 % üblich. Du brauchst also mindestens 30 % bis 50 % Eigenkapital.
Was du praktisch fast immer brauchst, sind Unterlagen. Banken erwarten oft übersetzte und beglaubigte Einkommensnachweise und Steuerunterlagen, dazu eine slowenische Steuernummer. Ein lokales Bankkonto ist zwar nicht zwingend, wird aber trotzdem häufig verlangt oder zumindest stark bevorzugt.3
Wenn du in Slowenien ein Haus kaufen willst, läuft die Suche meistens über Portale und Makler. Portale sind gut, um ein Gefühl für Lage, Zustand und Preisniveau zu bekommen. Makler können helfen, wenn du nicht vor Ort bist oder wenn du bei Besichtigungen, Dokumenten und Verhandlungen jemanden brauchst, der die Abläufe kennt.
Typisch ist, dass Inserate recht knapp gehalten sind. Und allein mit Fotos lässt sich der aktuelle Zustand des Objekts schlecht abschätzen. Gerade bei älteren Häusern lohnt sich deshalb ein zweiter Blick auf Details wie Feuchtigkeit, Renovationsstand oder nicht genehmigte Anbauten, weil das später teuer werden kann.
Für den Einstieg eignen sich diese Portale:
Manche der Websites haben auch eine englische Version. Im Zweifelsfall solltest du die Website einfach direkt im Browser übersetzen. Wenn es ernst wird, lohnt sich jedoch meistens der Gang zum Makler, da du dort die volle Unterstützung erhältst.2,3
Der Ablauf wirkt für Schweizer vertraut. Wirklicher Eigentümer bist du erst mit dem Eintrag im Grundbuch (zemljiška knjiga).
1. Vorbereitung
In der Praxis brauchst du oft eine slowenische Steuernummer (davčna številka) und eine EMŠO-Nummer. Ein lokales Bankkonto ist nicht Pflicht, kann Zahlungen und Gebühren aber vereinfachen.
2. Vorvertrag und Anzahlung
Seid ihr euch einig geworden, wird häufig ein Vorvertrag (predpogodba) unterschrieben. Als Anzahlung sind 10 % üblich.
3. Prüfung der Immobilie
Hol dir einen aktuellen Grundbuchauszug und prüfe Eigentum, Hypotheken, Dienstbarkeiten oder andere Rechte. Sinnvoll ist auch der Abgleich mit Katasterdaten und eine lokacijska informacija bei der Gemeinde (Nutzung, Zonen, Auflagen). Bei Neubauprojekten kommen Baubewilligung und Nutzungsgenehmigung dazu.
4. Kaufvertrag und Notar
Der Kaufvertrag (kupoprodajna pogodba) ist in der Regel auf Slowenisch. Eine zweisprachige Version oder beglaubigte Übersetzung hilft, damit du Details wirklich verstehst. Achte darauf, dass die Intabulationsklausel für die Grundbucheintragung enthalten ist.
5. Zahlung, Steuern und Eintragung
Gezahlt wird oft per Überweisung oder über ein Treuhandkonto. Außerdem werden für neue Immobilien 20 % Mehrwertsteuer, für Bestandsimmobilien 2 % Übertragungssteuer fällig. Danach wird die Eintragung beantragt. Erst dann geht das Eigentum an dich über. Der gesamte Prozess dauert etwa 2 Wochen bis 1 Monat.2,3
Beim Hauskauf in Slowenien zählt am Ende der Eintrag im Grundbuch. Erst dann bist du rechtlich Eigentümer. Das System gilt als zuverlässig und sehr transparent. Die Basisdaten zum Eigentümer sind öffentlich einsehbar.
Du solltest Grundbuch und Kataster (e-Prostor) immer gemeinsam anschauen. Hier geht es um Dinge wie Dienstbarkeiten, Hypotheken, Nutzniessung oder auch die Frage, ob ein Gebäude korrekt deklariert ist.
Dann kommt das Thema Nutzung und Zonen. Ob ein Grundstück wirklich baureif ist, ergibt sich am verlässlichsten über eine offizielle Location Information (lokacijska informacija) bzw. über die örtlichen Planungsregeln. Hier können auch Sonderregime auftauchen, etwa Vorkaufsrechte von Staat oder Gemeinde oder Einschränkungen wegen Natur- und Kulturschutz. Wer in Slowenien ein Haus am Meer kauft, stolpert eher über solche Regeln als bei einem Standardobjekt in der Stadt.
Ein weiterer wichtiger Faktor sind Infrastruktur und Anschlüsse. Für Neubauten kann eine öffentliche Anschlussabgabe anfallen, und der Anschluss an bestehende Infrastruktur ist grundsätzlich verpflichtend. In manchen Fällen wird die Infrastruktur zwischen den Investoren und der Gemeinde vereinbart und später unentgeltlich übertragen.
Viele Nebenkosten kommen unvorhergesehen, etwa durch nicht genehmigte Anbauten, Renovationen bei alten oder geschützten Gebäuden oder Steuerthemen bei Vermietung.2,3,4,5

Bei der Überlegung, ein Haus in Slowenien zu kaufen, zählt natürlich jeder Rappen. Da sollten nicht auch noch hohe Kosten für die Überweisung der Geldbeträge draufgehen. Versteckte Aufschläge oder schlechte Wechselkurse fallen insbesondere bei hohen Beträgen schnell ins Gewicht.
Eine transparente und günstige Lösung ist Wise. Der internationale Zahlungsdienstleister nutzt den Devisenmittelkurs und zeigt dir immer im Vorhinein an, wie viel an Gebühren deine Überweisung kostet und wie sich diese zusammensetzen.
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Ein Hauskauf allein führt nicht automatisch zu einer Aufenthaltsbewilligung. Das Aufenthaltsrecht läuft getrennt vom Immobilienrecht. In der Praxis kann es eher umgekehrt sein, dass du für den Kauf eine gültige Bewilligung oder einen Nachweis, dass du wirtschaftlich aktiv bist, vorlegen musst.
Als grober Rahmen sind ein bis drei Monate realistisch, wenn die Unterlagen stimmen und keine Sonderprüfung nötig ist. Entscheidend ist der Grundbucheintrag, denn erst dann bist du Eigentümer. Für die Eintragung werden oft etwa zwei Wochen bis ein Monat genannt. Wenn zusätzliche Abklärungen dazukommen, kann sich das spürbar verlängern.
Typisch sind eine slowenische Steuernummer (davčna številka) und eine EMŠO-Nummer, weil beide in Verträgen und bei Registrierungen vorkommen. Wenn du nicht vor Ort bist, kannst du über eine Vollmacht arbeiten. Dann brauchst du meist notarielle Beglaubigung im Wohnsitzland, Apostille oder Legalisation sowie eine beglaubigte Übersetzung ins Slowenische.
Bei Bestandsimmobilien fällt häufig eine Übertragungssteuer von 2 % an. Auch wenn sie rechtlich oft beim Verkäufer liegt, wird sie in der Praxis teils auf den Käufer abgewälzt. Bei Neubau oder Erstverkauf kann stattdessen eine Mehrwertsteuer von 20 % greifen. Welche Variante gilt, hängt vom konkreten Deal ab.
Quellen (Stand 05.02.2025):*Services für Schweizer Kunden werden von Wise Payments Limited zur Verfügung gestellt. Wise Payments Limited ist als Electronic Money Institution (EMI) bei der UK Financial Conduct Authority (FCA) mit der Zulassungsnummer 900507 registriert.
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