Immobilienkauf in Dänemark als Schweizer: Der komplette Leitfaden
Was du als Schweizer über den Hauskauf in Dänemark wissen solltest. Alles zu Voraussetzungen, Ablauf, Kosten und mehr.
Spielst du mit dem Gedanken, eine Immobilie in Lettland zu kaufen? Vielleicht möchtest du den Zürcher Nebel gegen ein schickes Apartment in Riga tauschen, oder du hast gerade festgestellt, dass lettische Immobilien etwa so viel kosten wie ein Parkplatz in der Genfer Innenstadt. Dieser Leitfaden deckt alles ab – von den aktuellen Immobilienpreisen 2026 bis hin zur Vermeidung typischer Fallstricke beim Kauf im Ausland.
Ausserdem stellen wir dir eine zuverlässige und kostengünstige Möglichkeit vor, grosse Geldbeträge international mit dem Finanzdienstleister Wise zu versenden.
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Ja, Schweizer Bürger können problemlos Immobilien in Lettland kaufen. Es gibt jedoch einige Einschränkungen, wenn du kein lettischer Staatsbürger bist.
Du kannst Häuser, Wohnungen und Ferienhäuser frei kaufen, besitzen und verkaufen. Einschränkungen gibt es jedoch beim Erwerb bestimmter Landtypen. Für den Kauf von landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Flächen sowie Land in Grenzgebieten benötigst du als Ausländer möglicherweise eine behördliche Genehmigung.¹
Deshalb ist es sehr wichtig, einen qualifizierten Anwalt hinzuzuziehen, der vor dem Kauf eine Due-Diligence-Prüfung durchführt, um sicherzustellen, dass keine Hindernisse im Weg stehen.
Als ausländischer Käufer können zudem zusätzliche Kosten anfallen, etwa für beglaubigte Übersetzungen von Dokumenten oder spezialisierte Makler.
Hier haben Schweizer einen grossen Vorteil gegenüber Käufern aus Grossbritannien oder Übersee. Da die Schweiz Teil des Schengen-Raums ist und bilaterale Verträge mit der EU hat, geniessen Schweizer Bürger in Lettland Personenfreizügigkeit.
Das bedeutet: Du brauchst kein "Golden Visa", um in Lettland zu leben. Du musst dich lediglich bei den Behörden anmelden, wenn du länger als 90 Tage im Land bleiben möchtest.
Für Nicht-EU/EWR-Bürger gibt es jedoch ein Golden-Visa-Programm, das eine befristete 5-jährige Aufenthaltsgenehmigung gewährt, wenn man mindestens 250'000 EUR in Immobilien investiert.² Auch wenn du dieses Visum als Schweizer nicht benötigst, zeigt es doch, dass das Land ausländische Investitionen aktiv fördert.
Der lettische Immobilienmarkt zeigt sich derzeit robust. Die Preise für Wohnimmobilien stiegen im zweiten Quartal 2025 um 6,74 % im Vergleich zum Vorjahr.³
Die Nachfrage wächst. In der ersten Jahreshälfte 2025 stieg die Aktivität bei neuen Wohnbauprojekten in Riga um 31 % gegenüber dem zweiten Halbjahr 2024 (und um 46 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2024).³
Auch die Bautätigkeit hat in den letzten Jahren stark zugenommen und verzeichnete 2024 einen Anstieg von 48,3 % im Vergleich zum Vorjahr.³
Das sind Zeichen für einen gesunden Markt, bedeutet aber auch, dass du als Käufer auf Konkurrenz und höhere Preise stossen könntest. Schnelligkeit und ein etwas höheres Budget könnten nötig sein, um dein Traumhaus zu sichern.
Lettland gilt als guter Ort für Immobilienkäufe im Ausland, aber es gibt Vor- und Nachteile abzuwägen.
Vorteile:
Nachteile:
Wie viel kostet eine Immobilie in Lettland eigentlich? Das ist entscheidend für dein Budget.
Generell liegen die lettischen Immobilienpreise drastisch unter denen in der Schweiz.⁴ Selbst im Vergleich zu vielen anderen EU-Ländern ist es sehr günstig.
Hier sind die durchschnittlichen Quadratmeterpreise in einigen der grösseren Städte (Stand August 2025):³
| Stadt | Durchschnittspreis (pro m²) |
|---|---|
| Riga | 863 EUR |
| Ogre | 871 EUR |
| Salaspils | 835 EUR |
| Jelgava | 758 EUR |
| Kauguri, Jūrmala | 812 EUR |
Natürlich hängt der Preis stark von Lage und Ausstattung ab. Viele Expats kaufen in Riga, der Hauptstadt. Dort liegen die meisten Wohnungsverkäufe im Bereich von 100'000 bis 150'000 EUR.³
Schnäppchenjäger sollten sich ausserhalb von Riga umsehen. Städte wie Jelgava oder Daugavpils im Osten Lettlands bieten sehr erschwingliche Preise. Auch ländliche Kleinstädte sind eine Option, wobei hier die Einschränkungen für Landkauf zu beachten sind.
Wenn du neu auf dem Markt bist, lohnt sich ein spezialisierter Makler. Er kennt die lokalen Regeln und Fallstricke.
Du kannst die Suche aber auch online starten. Beliebte Portale sind:
Das Wichtigste: Darfst du das Objekt als Ausländer kaufen? (Stichwort: Agrarland). Zudem ist ein Baugutachten ("Survey") sehr empfehlenswert, um strukturelle Mängel frühzeitig zu erkennen – besonders bei älteren Bauten.
Bei hohen Summen können Wechselkursaufschläge und Gebühren deutlich ins Gewicht fallen. Wise kann eine günstige und transparente Option sein, beim Immobilienkauf im Ausland Kaufpreis und Nebenkosten aus der Schweiz zu überweisen und in Euro umzuwechseln.
Der Prozess ist recht zügig und dauert im Schnitt 2 bis 4 Wochen.⁵ Eine Hypothek kann den Prozess jedoch verlängern.
Plane folgende Nebenkosten ein:⁶
| Gebühr/Steuer | Höhe |
|---|---|
| Grunderwerbsteuer (Grundbuch) | 1,5 % bis 2 % |
| Mehrwertsteuer (nur bei Neubauten) | 21 % |
| Notargebühren | ca. 0,6 % |
| Anwaltskosten | Variiert je nach Leistung |
| Hypothekenschätzung | 150 bis 300 EUR⁷ |
Als Eigentümer zahlst du eine jährliche Grundsteuer (ca. 0,2 % bis 0,6 % des Katasterwerts), oft nur 100 bis 500 EUR pro Jahr.¹ Bei Vermietung fällt Einkommensteuer an (bis zu 25,5 %).¹
Lettische Banken (z. B. Swedbank, SEB, Citadele, Luminor) vergeben Hypotheken an Ausländer, oft aber nur 50 % bis 75 % des Immobilienwerts.¹ Du brauchst also mehr Eigenkapital als Einheimische.
Bevor du die Schlüssel bekommst:
Beim Kauf einer Immobilie im Ausland musst du oft hohe Beträge überweisen und umtauschen – und genau hier können traditionelle Banken teuer werden. Neben den Überweisungsgebühren schlagen viele Banken auch beim Wechselkurs einen Aufschlag drauf.
Eine transparente und günstige Lösung ist Wise. Der internationale Zahlungsdienstleister nutzt den Devisenmittelkurs und zeigt dir immer im Vorhinein an, wie viel an Gebühren deine Überweisung kostet und wie sich diese zusammensetzen.
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Quellen (Stand 12.01.2026):
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