Top 3 Freelancer-Branchen in Österreich: Überblick & Einstiegshilfe
Top 3 Freelancer-Branchen in Österreich: Erfahre, wie sich Tech & IT, Marketing & Kreativ sowie Service & Administration unterscheiden – und was zu dir passt!
Sich selbstständig zu machen bedeutet vor allem eines: Du arbeitest auf eigene Rechnung und übernimmst die volle Verantwortung für deine Arbeit. Es gibt keinen Arbeitgeber, der Aufgaben verteilt oder ein fixes Gehalt überweist. Stattdessen entscheidest du selbst, welche Leistungen du anbietest, mit wem du arbeitest und wie du deinen Alltag gestaltest.
Diese Freiheit bringt Gestaltungsspielraum – aber auch neue Aufgaben mit sich. Neben deiner eigentlichen Tätigkeit kümmerst du dich um Organisation, Planung und vor allem um deine Finanzen. Einnahmen entstehen nicht automatisch, sondern durch Aufträge, Kund:innen und saubere Abläufe, die du selbst aufsetzt.
Gerade deshalb wirkt der Schritt in die Selbstständigkeit oft größer, als er ist. Es geht weniger darum, von Anfang an alles perfekt zu machen, sondern darum, die richtigen Grundlagen zu legen: klare Entscheidungen, einfache Strukturen und transparente Finanzen.
In diesem Artikel zeigen wir dir, welche ersten Schritte beim Start in die Selbstständigkeit in Österreich wirklich wichtig sind – und wie Wise dich dabei unterstützen kann, Einnahmen, Ausgaben und Zahlungen von Anfang an übersichtlich und effizient zu organisieren.
Wenn du dich mit dem Thema Selbstständigkeit beschäftigst, geht es dir vermutlich nicht um Inspiration, sondern um Klarheit. Bevor du den Schritt setzt, gibt es einige Punkte, die du bewusst prüfen solltest, weil sie deinen Start maßgeblich beeinflussen.
Der erste und wichtigste Punkt ist die Art deiner Tätigkeit. In Österreich hängt vieles davon ab, was du konkret anbieten möchtest. Davon leiten sich spätere Schritte ab – etwa, ob du ein Gewerbe anmelden musst oder als sogenannte „Neue Selbstständige“ tätig bist. Diese Einordnung solltest du nicht aufschieben, sondern gleich zu Beginn klären.1
Ebenso wichtig ist die Frage, wie du Einnahmen erzielen wirst. Hast du bereits Kunden, Aufträge oder konkrete Zusagen? Oder startest du mit einer Geschäftsidee, die erst aufgebaut werden muss? Das ist entscheidend für deine finanzielle Planung, denn Einnahmen sind gerade am Anfang oft unregelmäßig.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Organisation deiner Finanzen. Selbstständigkeit bedeutet, dass du Geld empfängst, weiterleitest und verwaltest – nicht nur privat, sondern geschäftlich. Spätestens mit der ersten Rechnung solltest du wissen:
Auch Steuern und Abgaben solltest du nicht ignorieren, selbst wenn du dich noch nicht im Detail damit beschäftigen willst. Entscheidend ist das Grundverständnis: Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit sind steuerpflichtig, und bestimmte Meldungen müssen erfolgen. Wer das früh einplant, vermeidet spätere Überraschungen.
Schließlich spielt auch der zeitliche Rahmen eine Rolle. Selbstständigkeit bedeutet nicht automatisch Vollzeit ab dem ersten Tag. Viele starten bewusst schrittweise, testen ihre Tätigkeit und bauen Strukturen parallel auf. Entscheidend ist nicht die Geschwindigkeit, sondern die Nachhaltigkeit des Starts.
| Kurz gesagt: Wer sich selbstständig machen will, sollte vor dem Start wissen, was angeboten wird, wie Geld verdient wird und wie Einnahmen organisiert werden. Genau diese Punkte entscheiden darüber, ob der Schritt gut vorbereitet ist – oder unnötig holprig wird. |
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Wenn du dich in Österreich selbstständig machen willst, gibt es einige Schritte, die du vor dem offiziellen Start erledigen solltest. Die Reihenfolge ist dabei wichtiger, als viele denken – denn manche Entscheidungen wirken sich direkt auf Steuern, Abgaben und deinen Arbeitsalltag aus.
Tätigkeit klar definieren
Am Anfang steht eine einfache, aber entscheidende Frage: Was genau bietest du an?
Die Art deiner Tätigkeit bestimmt, ob du ein Gewerbe anmelden musst oder als sogenannte Neue Selbstständige arbeitest. Diese Unterscheidung ist keine Formalität, sondern die Grundlage für alle weiteren Schritte.
Eine gute erste Orientierung bieten die offiziellen Informationen auf oesterreich.gv.at, die erklären, welche Formen der Selbstständigkeit es in Österreich gibt und wie sie sich unterscheiden.
Viele Selbstständige benötigen eine Gewerbeanmeldung, andere wiederum nicht. Ob ein Gewerbe erforderlich ist, hängt ausschließlich von der Tätigkeit ab – nicht davon, wie groß oder klein dein Vorhaben ist.
Für Tätigkeiten ohne Gewerbeberechtigung gilt die Einordnung als Neue Selbstständige. Dazu zählen unter anderem bestimmte beratende, kreative oder wissenschaftliche Leistungen. Das Unternehmensserviceportal erklärt diese Form der Selbstständigkeit und die damit verbundenen Pflichten übersichtlich und offiziell.
Wenn du ein Gewerbe anmelden musst, ist die Wirtschaftskammer Österreich die zentrale Anlaufstelle. Der offizielle Gründungsleitfaden der WKO bietet einen strukturierten Überblick über Anmeldung, Voraussetzungen und typische Fehler.
Der Begriff „Kleingewerbe“ wird im Alltag häufig verwendet, ist aber kein eigener rechtlicher Status in Österreich. In der Praxis ist damit meist eine selbstständige Tätigkeit gemeint, die in kleinem Umfang betrieben wird oder zu Beginn nur geringe Umsätze erzielt.
Gerade beim Einstieg sorgt diese Bezeichnung oft für Verwirrung, weil sie rechtlich nichts darüber aussagt, ob ein Gewerbe angemeldet werden muss oder welche steuerlichen Regeln gelten. Entscheidend sind immer die konkrete Tätigkeit und die tatsächlichen Einnahmen – nicht die Größe des Vorhabens oder die Bezeichnung.
| Der Begriff "Kleingewerbe“ ist in Österreich mit vielen steuerlichen und rechtlichen Details verbunden. Wise hat dazu einen separaten, ausführlichen Artikel veröffentlicht, der die wichtigsten Regeln und Startpunkte erklärt. Hier verweisen wir daher nur kurz auf die weiterführenden Informationen. Hier erfärst du mehr. |
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Sobald du dich selbstständig machst, kommst du am Finanzamt nicht vorbei. Deine Tätigkeit muss gemeldet werden, und die daraus erzielten Einnahmen sind grundsätzlich steuerpflichtig. Für den Start reicht es, die wichtigsten Zusammenhänge zu verstehen – Detailfragen lassen sich später klären.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Einkommensteuer. Alles, was du mit deiner selbstständigen Tätigkeit verdienst, zählt als Einkommen und muss entsprechend erklärt werden. Daneben stellt sich früh die Frage nach der Umsatzsteuer – vor allem, ob die sogenannte Kleinunternehmerregelung für dich infrage kommt.
Diese Regelung ermöglicht es Selbstständigen unterhalb einer bestimmten Umsatzgrenze, keine Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen. Das vereinfacht die Abrechnung, bedeutet aber auch, dass kein Vorsteuerabzug möglich ist. Ob das sinnvoll ist, hängt stark davon ab, wie dein Geschäftsmodell aussieht und mit wem du arbeitest.2
Sobald du selbstständig arbeitest, werden Zahlungen zu einem festen Bestandteil deines Alltags. Du erhältst Geld von Kunden, bezahlst laufende Kosten und musst jederzeit wissen, was bereits eingegangen ist und was noch offen ist. Genau deshalb lohnt es sich, dieses Thema nicht nebenbei zu behandeln, sondern bewusst zu organisieren.
Im Kern geht es um drei Fragen:
Wie kommen Zahlungen bei dir an? Wie schnell stehen sie dir zur Verfügung? Und welche Kosten entstehen dabei? Gerade am Anfang wirkt das oft unkompliziert – doch mit steigender Anzahl an Kunden oder höheren Beträgen wird schnell klar, dass nicht jeder Zahlungsweg gleich gut geeignet ist.
Ein wichtiger Punkt ist die Planbarkeit. Verzögerte Zahlungseingänge oder unklare Gebühren können den Überblick erschweren, besonders wenn laufende Ausgaben gedeckt werden müssen. Wer hier früh auf transparente und verlässliche Abläufe achtet, vermeidet unnötigen Stress.
Noch relevanter wird das Thema, wenn du nicht nur in Österreich arbeitest. Viele Selbstständige haben Kunden im Ausland, nutzen internationale Plattformen oder beziehen Leistungen von außerhalb des Euro-Raums. Dann kommen zusätzliche Faktoren ins Spiel: unterschiedliche Währungen, längere Überweisungszeiten und teils schwer nachvollziehbare Kosten.
Zahlungen zu optimieren bedeutet deshalb nicht, alles möglichst kompliziert zu machen – sondern bewusst Lösungen zu nutzen, die zum eigenen Geschäftsmodell passen. Je klarer deine Zahlungswege strukturiert sind, desto einfacher wird es, den Fokus auf deine eigentliche Arbeit zu legen.
Beim Aufbau einer selbstständigen Tätigkeit geht es nicht nur darum, Einnahmen zu erzielen, sondern auch darum, wie Geld fließt. Genau hier setzen viele Selbstständige früh auf Wise – vor allem dann, wenn Zahlungen schnell, transparent und flexibel abgewickelt werden sollen.
Wise ist ein elektronisches Geldinstitut und kein klassisches Bankkonto. Der Fokus liegt darauf, Zahlungen – insbesondere über Länder- und Währungsgrenzen hinweg – einfacher zu organisieren. Das kann gerade in der Startphase hilfreich sein, wenn Abläufe schlank bleiben sollen.
Die wichtigsten Vorteile im Überblick:
👉 Starte von Anfang an mit klaren Zahlungsstrukturen
Sich in Österreich selbstständig zu machen, ist kein einzelner Schritt, sondern ein klar strukturierter Prozess. Wer vor dem Start weiß, welche Tätigkeit ausgeübt wird, wie Einnahmen entstehen und wie Zahlungen organisiert sind, verschafft sich einen echten Vorteil.
Gerade Themen wie Anmeldung, Steuern und Finanzen wirken auf den ersten Blick komplex. Mit einer sachlichen Herangehensweise und verlässlichen Informationsquellen lassen sie sich jedoch gut einordnen. Entscheidend ist, diese Punkte nicht aufzuschieben, sondern von Beginn an mitzudenken.
Auch bei Zahlungen lohnt es sich, früh die richtigen Strukturen zu wählen. Wer mit internationalen Kunden, Plattformen oder Fremdwährungen arbeitet, stößt mit klassischen Banklösungen schnell an Grenzen. Ergänzende Zahlungsdienste können hier helfen, Abläufe übersichtlich zu halten und Zahlungseingänge besser planbar zu machen.

Quellen (01/2026)
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