Import aus China nach Deutschland: Was Sie beachten müssen.

Dominik Sobaniec

Der Einkauf in China ist für viele Unternehmen attraktiv:

Große Auswahl, wettbewerbsfähige Preise und hohe Produktionskapazitäten. Entsprechend zählt China zu den wichtigsten Beschaffungsmärkten weltweit.

In der Praxis wird der Import jedoch schnell komplex. Der Einkaufspreis ist nur ein Teil der Kosten – hinzu kommen Zoll, Einfuhrumsatzsteuer, Logistik und Wechselkurse.

Da China als Drittland gilt, unterliegt der Import klaren und zunehmend strengeren Vorgaben. Wer diese unterschätzt, riskiert zusätzliche Kosten oder Verzögerungen.

In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, worauf es ankommt – damit Ihre Lieferketten planbar bleiben und Ihre Marge trotz gestiegener Anforderungen stabil bleibt.

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Warum ist China für deutsche Importeure so attraktiv?

China ist längst nicht mehr nur die „verlängerte Werkbank" für billige Massenware. Das Land hat sich zu einem Vorreiter in Bereichen wie Elektronik, E-Mobilität und Maschinenbau entwickelt.

💡 Für deutsche Importeure bietet China entscheidende Vorteile:

➡️ Skalierbarkeit: Von kleinen Test-Chargen bis zur Massenproduktion im Container-Maßstab ist alles möglich.

➡️ Innovationsgeschwindigkeit: Neue Trends und Technologien sind oft Monate vor dem europäischen Marktstart verfügbar.

➡️ Kosteneffizienz: Trotz steigender Lohnkosten in China bleiben die Margen im Weiterverkauf oft sehr attraktiv.

Gleichzeitig steigen jedoch auch die Risiken: Produktfälschungen, Qualitätsstreuungen, schwankende Wechselkurse (EUR/CNY) und komplexe Dokumentationspflichten machen transparente Prozesse und belastbare Partner unverzichtbar.

Import aus China vorbereiten: EORI, HS-Code und Produktsicherheit

Ein erfolgreicher Import beginnt lange bevor der Container beladen wird. Eine gründliche Planung ist das Fundament dafür, dass Ihre Ware reibungslos durch den deutschen Zoll kommt.

EORI-Nummer: Ohne Registrierung kein gewerblicher Import

Die EORI-Nummer (Economic Operators' Registration and Identification) ist Ihre Identifikationsnummer gegenüber dem Zoll. Ohne sie kann keine Einfuhranmeldung bearbeitet werden.

➡️ Beantragung: Kostenfrei online über das Zoll-Portal.

➡️ Zeitaufwand: Planen Sie drei bis vier Wochen Vorlaufzeit ein.

❗ Wichtig: Sie benötigen ein gültiges ELSTER-Unternehmenszertifikat für den Antrag.

Zolltarifnummer (HS-Code) richtig bestimmen: Basis für Zölle und Verbote

Jede Ware muss weltweit eindeutig klassifiziert werden. Für den Import nach Deutschland ist die exakte 11-stellige Codenummer entscheidend. Über diese Nummer wird nicht nur der Zollsatz festgelegt, sondern auch geprüft, ob Einfuhrbeschränkungen vorliegen.

Besonders bei China-Importen wichtig: Hierüber erkennen Sie, ob Antidumpingzölle (z. B. auf bestimmte Stahlprodukte oder Fahrräder) anfallen, die teilweise bei über 50 % liegen können. Nutzen Sie Tools wie den Elektronischen Zolltarif (EZT-online).

Produktsicherheit & Compliance: CE, REACH und Co.

Nicht alles, was in China produziert wird, darf in der EU verkauft werden. Als Importeur gelten Sie rechtlich oft als „Inverkehrbringer" und haften für die Einhaltung aller EU-Normen.

➡️ CE-Kennzeichnung: Für Elektronik, Spielzeug und Maschinen zwingend erforderlich.

➡️ Richtlinien: Achten Sie auf Vorgaben wie REACH (Chemikalien) oder RoHS (Schadstoffe in Elektrogeräten).

❗ Wichtig: Ein chinesisches Zertifikat allein reicht oft nicht aus. Prüfen Sie die Dokumente genau oder beauftragen Sie einen Gutachter vor Ort.

Qualitätssicherung beim China-Import: Muster, Inspektionen, Audits

Der größte Kostentreiber beim China-Import ist oft nicht der Zoll – sondern mangelhafte oder abweichende Ware. Deshalb ist aktive Qualitätssicherung entscheidend.

💡 Die wichtigsten Maßnahmen:

➡️ Muster & Spezifikation: Vor der Bestellung Originalmuster prüfen und Anforderungen (Material, Maße, Verpackung etc.) klar festhalten.

➡️ Inspektionen: Kontrollen während der Produktion und vor Versand (z. B. nach AQL-Standard).

➡️ Container-Check: Überwachung der Verladung, um Schäden und Fehlmengen zu vermeiden.

Eine Kombination aus Musterfreigabe, Vorversandinspektion und unmissverständlichen Qualitätsvereinbarungen reduziert Risiken deutlich – und hilft, Vorschriften wie CE, REACH oder RoHS zuverlässig einzuhalten.

Besondere Importvorschriften für China: Vermeiden Sie diese Fallstricke

Der Handel mit China unterliegt spezifischen Regeln, die oft zu teuren Überraschungen führen. Die IHK warnt insbesondere vor diesen Praxis-Fallen:

Das CCAM-Verfahren (China Customs Advanced Manifest)

Für Luft- und Seefracht verlangt der chinesische Zoll 24 Stunden vor Verladung exakte elektronische Daten. Als deutscher Importeur müssen Sie zwingend Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer als „Unternehmenscode" angeben. Sammelbezeichnungen für Waren sind unzulässig; die Beschreibung muss hochpräzise sein.

Holzverpackungen (ISPM 15)

Der chinesische Pflanzenschutzdienst prüft extrem streng. Werden Waren auf Holzpaletten geliefert, die keine korrekte IPPC-Kennzeichnung tragen oder Rindenreste aufweisen, droht die kostenpflichtige Begasung des gesamten Containers im Eingangshafen.

Warenmarkierung & Ursprungsnachweise

Der Zoll achtet genau auf eine sichtbare „Made in China"-Markierung an der Ware. Fehlt diese, werden Ursprungszeugnisse nachgefordert. Besondere Vorsicht gilt bei Bauteilen aus Taiwan: Hier fordert China oft Bezeichnungen wie „Taiwan, China" auf den Dokumenten.

Logistik aus China: See-, Schienen- oder Luftfracht?

Der Transportweg bestimmt Kosten, Tempo und Marge. Die Distanz ist gewaltig – die falsche Wahl wird schnell teuer.

Versandarten im Überblick

VersandartLaufzeit (ca.)KostenIdeal für
Seefracht30–45 TageNiedrigGroße, schwere Sendungen. Ca. 90 % der Waren kommen per Schiff.
Schienenfracht10–20 TageMittelDer perfekte Kompromiss aus Preis und Zeit über die „Neue Seidenstraße".
Luftfracht3–7 TageHochEilige, hochwertige Ware oder Samples.

💡 Hinweis – Kurier & Express:

Für Muster, Ersatzteile und kleinere Sendungen bieten Anbieter wie FedEx oder DHL Express eine komfortable „Door-to-Door"-Abwicklung inklusive Verzollung. Allerdings können zusätzliche Gebühren für die Zollvorlage anfallen. Ein kurzer Blick ins Preisverzeichnis vorab lohnt sich.

Die versteckte Kostenfalle: Volumengewicht

Achtung beim Luftversand: Es zählt nicht nur das reale Gewicht. Wenn Ihre Ware leicht, aber sperrig ist, berechnen Speditionen das Volumengewicht:

➡️ Formel: Volumengewicht = (L × B × H in cm) / 5.000

Große, leichte Pakete bedeuten hohe Kosten – kalkulieren Sie das frühzeitig ein.

Incoterms: Wer zahlt den Transport?

Incoterms regeln, wer Kosten, Risiko und Verantwortung trägt – und haben direkten Einfluss auf Ihre Importkosten. Gerade beim Import aus China sind einige Incoterms besonders verbreitet:

IncotermKosten & TransportRisikoübergangKontrolle
EXWKäufer ab Werk (China)Bei AbholungSehr hoch
FOBVerkäufer bis Verladung im HafenIm Abgangshafen (an Bord)Hoch
CFRVerkäufer bis ZielhafenIm AbgangshafenMittel
CIFVerkäufer inkl. Transport & VersicherungIm AbgangshafenMittel
DDPVerkäufer bis Zielort inkl. ZollAm ZielortGering

💡 Kurz erklärt:

➡️ EXW – Maximale Kontrolle, aber hoher Aufwand (inkl. Inlandstransport & Exportabwicklung in China).

➡️ FOB – Standard beim China-Import – gute Balance aus Kontrolle und Aufwand.

➡️ CFR/CIF – Transport organisiert der Verkäufer, Risiko geht jedoch früh auf Sie über.

➡️ DDP – Maximaler Komfort – aber wenig Transparenz bei Kosten und Abgaben.

Dokumente für den Import aus China: Diese Unterlagen brauchen Sie

Unvollständige Papiere führen unweigerlich zu Stopps am Zoll.

➡️ Handelsrechnung & Packliste: Die Rechnung muss detailliert sein, Einzel- sowie Gesamtpreise in der vereinbarten Währung (oft USD oder CNY) ausweisen und den Incoterm beinhalten. Proforma-Rechnungen mit absurden Werten wie „1 USD" werden vom Zoll nicht akzeptiert und führen zu Nachverzollungen.

➡️ Frachtpapiere (Bill of Lading, Air Waybill): Sie müssen die Angaben der Handelsrechnung exakt widerspiegeln.

➡️ Zollwertanmeldung: Ab einem Warenwert von 20.000 EUR pro Sendung fordert der Zoll oft einen zusätzlichen Nachweis über die Zusammensetzung des Zollwerts.

➡️ Sonderdokumente: Je nach Ware benötigen Sie CE-Konformitätserklärungen, Prüfzertifikate oder auch Nachweise für neue Umweltpflichten wie das CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM).

Zoll und Einfuhrumsatzsteuer: So kalkulieren Sie Ihre Gesamtkosten richtig

Unterschätzte Einfuhrabgaben sind eine klassische Kostenfalle. Mit der richtigen Methode behalten Sie die Kontrolle.

💡 1. Die Basis: Der Zollwert

Der Zoll wird nicht nur auf den Warenwert berechnet:

Zollwert = Warenwert + Transportkosten (bis EU-Grenze) + ggf. Versicherung

💡 2. Der Zollsatz (Warennummer)

Nutzen Sie den Elektronischen Zolltarif (EZT), um den Zollsatz Ihrer 11-stelligen HS-Nummer zu finden. Die Sätze reichen von 0 % (viele Elektronikartikel) bis zu zweistelligen Prozentsätzen oder hohen Antidumpingzöllen.

💡 3. Einfuhrumsatzsteuer (EUSt)

Nachdem der Zoll berechnet wurde, kommt in Deutschland die EUSt von 19 % hinzu:

EUSt = (Zollwert + Zollbetrag) × 19 %

❗ Wichtig: Die EUSt müssen Sie beim Import auslegen, können sie sich als Unternehmen aber über den Vorsteuerabzug vom Finanzamt zurückholen.

Mit Wise in CNY zahlen: Schnell und günstig Lieferanten in China bezahlen

Zoll und Steuern können Sie nicht ändern – den Wechselkurs, mit dem Sie Ihre Lieferanten bezahlen, hingegen schon.

Klassische Banküberweisungen nach China (via SWIFT) sind oft eine Blackbox: langsam, teuer und voller versteckter Gebühren. Wenn Sie in EUR oder USD überweisen, rechnet die Bank oft zu einem schlechten Kurs um – oder der Empfänger verliert Geld durch Eingangsgebühren.

Mit Wise Business drehen Sie den Spieß um: Sie zahlen direkt in CNY oder USD zum garantierten Devisenmittelkurs – ohne versteckte Aufschläge.

Lokale Zahlungswege für China

Wise nutzt lokale Netzwerke, um Gelder schnell und effizient zu bewegen:

➡️ B2B-Zahlungen: Sie überweisen direkt auf lokale CNY-Geschäftskonten in China. Keine fixen Limits – ideal für größere Containerbestellungen.

➡️ Private Empfänger / Agenten: Zahlungen an Alipay, Weixin (WeChat Pay) oder UnionPay sind nahtlos möglich (Limits bis ca. 50.000 CNY beachten).

➡️ Geschwindigkeit: Oft kommen Zahlungen in CNY innerhalb weniger Minuten an – 95 % innerhalb von 24 Stunden.

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Wise Business-Konto: Ihr internationales Geschäftskonto für Importe aus China

Das Wise Business-Konto ist kein klassisches Geschäftskonto – sondern ein Werkzeugkasten für internationale Zahlungen.

Sie können Geld in über 40 Währungen verwalten und Lieferanten weltweit bezahlen. Mit lokalen Kontodaten (z. B. für USD, EUR oder GBP) ermöglichen Sie es Ihren Geschäftspartnern, Zahlungen über inländische Bankverbindungen zu empfangen – ohne monatliche Kontoführungsgebühren.

Das macht Wise im Alltag wirklich stark

➡️ Global agieren, lokal zahlen: Nutzen Sie eine eigene CNY-Bankverbindung. Ihre Lieferanten erhalten Zahlungen so schnell und unkompliziert, als säßen Sie direkt in China.

➡️ Maximale Marge dank garantiertem Devisenmittelkurs: Sie tauschen zum garantierten Devisenmittelkurs – ohne die üblichen Aufschläge klassischer Banken. Was Sie auf dem Markt sehen, ist das, was Sie bekommen.

➡️ Zeit ist Geld – Express-Transfers: Schluss mit dem tagelangen Warten auf SWIFT-Bestätigungen. Viele Zahlungen erreichen ihr Ziel in Echtzeit oder innerhalb von 24 Stunden.

➡️ Buchhaltung, die sich selbst erledigt: Synchronisieren Sie Wise direkt mit QuickBooks, Xero oder Sage. Ihre Transaktionen werden automatisch erfasst, während Sie sich aufs Business konzentrieren.

➡️ Volle Kontrolle für Ihr Team: Vergeben Sie Mitarbeiterkarten mit individuellen Limits und Rollen. So behalten Sie die Ausgaben im Griff, ohne jeden Prozess selbst freigeben zu müssen.

➡️ Skalierbare Prozesse für Profis: Nutzen Sie Sammelzahlungen für bis zu 1.000 Empfänger gleichzeitig – ideal für komplexe Logistikketten und wachsende Import-Volumina.

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Wichtige Limits für Überweisungen nach China

Je nach Zahlungsart gibt es unterschiedliche Limits. Gerade bei größeren oder regelmäßigen Zahlungen lohnt es sich, diese vorher zu kennen – so lässt sich alles besser planen.

MethodeLimit
UnionPayBis 33.000 CNY
Alipay / WeixinBis 50.000 CNY
Geschäftszahlungen (B2B) Kein fixes Limit

Was bei Business-Zahlungen mit Wise entscheidend ist

Wenn Sie als Unternehmen an einen chinesischen Geschäftspartner zahlen, kommt es auf vollständige und saubere Angaben an. Schon kleine Fehler bei Kontodaten oder Verwendungszweck können zu Verzögerungen oder Ablehnungen führen.

💡 Worauf es ankommt:

➡️ Exakte Kontodaten (Name, SWIFT, Adresse)

➡️ CNY-Konto bei CIPS-Bank

➡️ Eindeutiger Verwendungszweck (z. B. Waren)

➡️ Dokumente bereit für eventuelle Nachfragen (Rechnung, Vertrag)

Warum so viele Unternehmen Wise nutzen

➡️ Sicher – Im EWR von der National Bank of Belgium reguliert.

➡️ Global – Zahlungen in über 70 Länder möglich.

➡️ Support – Per Chat, Mail oder Telefon erreichbar.

Über 700.000 Unternehmen weltweit nutzen Wise für ihre internationalen Zahlungen.

Quick-Check: China-Import in 3 Schritten

Ein erfolgreicher Import basiert nicht auf Glück, sondern auf Struktur und Planung.

💡 1. Ready? (Vorbereitung)

➡️ EORI-Nummer (Zoll-ID) vorhanden.

➡️ HS-Code (Warennummer) bestimmt.

➡️ Lieferant vor Ort geprüft (Muster, Audit, ggf. Inspektion).

➡️ Wise Business-Konto startklar.

💡 2. Set! (Versand)

➡️ Lieferant vor Ort geprüft (z. B. via AHK oder QC-Agentur).

➡️ Incoterms (bevorzugt FOB) & Holzverpackungs-Vorgaben (ISPM 15) geklärt.

➡️ EU-Compliance (CE-Kennzeichen) und CCAM-Daten für die Frachtpapiere gesichert.

💡 3. Go! (Zahlung)

➡️ Gesamtkosten (Zollwert + Zoll + 19 % EUSt) sauber kalkuliert.

➡️ Lieferantendaten (CNY-Konto) verifiziert.

➡️ Überweisung via Wise zum garantierten Devisenmittelkurs ausgeführt.

Wer diese Schritte einhält, macht den China-Import von einer Stressquelle zu einem rentablen Wettbewerbsvorteil. Alles steht und fällt mit der richtigen Vorbereitung.

Fazit

Der Import aus der Volksrepublik bietet immense Chancen für deutsche Unternehmen, erfordert aber höchste Professionalität. Wer nur auf den Einkaufspreis bei Alibaba schaut, zahlt am Ende durch fehlerhafte Zolldokumente, teure Logistik oder horrende Bankgebühren kräftig drauf.

Gerade bei der Bezahlung liegt Ihr größter Hebel: Während klassische Banken intransparent sind und an den Wechselkursen mitverdienen, setzt Wise auf Geschwindigkeit, transparente Gebühren und den garantierten Devisenmittelkurs.

Das bedeutet für Sie: Mehr Übersicht, extrem schnelle Lieferantenzahlungen und eine gesunde Marge, die im Unternehmen bleibt.

Starten Sie Ihren nächsten China-Import nicht irgendwie. Starten Sie ihn smart.

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FAQ China-Import: Die wichtigsten Fragen kurz erklärt

Was brauche ich zwingend für einen gewerblichen Import aus China?

Für gewerbliche Importe aus China benötigen Sie eine EORI-Nummer, die korrekte 11-stellige Zolltarifnummer für Ihre Produkte sowie vollständige Unterlagen wie Handelsrechnung, Packliste und Frachtpapiere. Zusätzlich muss die Ware die EU-Vorgaben zur Produktsicherheit (z. B. CE-Kennzeichnung) erfüllen.

Wann fallen Zoll und Einfuhrumsatzsteuer an?

Zoll wird grundsätzlich ab einem Warenwert von mehr als 150 EUR erhoben (politisch ist die Abschaffung dieser Freigrenze ab 2026 bereits beschlossen). Die Einfuhrumsatzsteuer (in der Regel 19 %, teils 7 %) fällt ab dem ersten Cent an und wird auf Basis des Zollwerts (Warenwert plus Transport- und Versicherungskosten bis zur EU-Grenze) zuzüglich Zoll und ggf. weiterer Kosten berechnet.

Was ist das CCAM-Verfahren?

Das China Customs Advanced Manifest (CCAM) ist eine Vorabanmeldung für Luft- und Seefracht. Fracht- und Firmendaten müssen spätestens 24 Stunden vor Beladung bzw. Abflug elektronisch an den chinesischen Zoll übermittelt werden – meist durch Reedereien oder Spediteure.

Wie bezahle ich Lieferanten in China am besten?

Mit Wise Business können Sie Rechnungen direkt in CNY oder USD bezahlen und den garantierten Devisenmittelkurs ohne versteckte Aufschläge nutzen. So vermeiden Sie Bankmargen und reduzieren zusätzliche SWIFT-Gebühren, da Zahlungen weitgehend über lokale Zahlungswege laufen.


Verwendete Quellen (Stand 01.04.2026):
  1. Einstieg in den Import – IHK Bonn
  2. Logistik von China nach Deutschland – DHL Freight Connections
  3. Import aus Drittländern – was muss ich beachten? – IHK Regensburg
  4. China: Übersicht zu Importvorschriften – IHK Stuttgart
  5. Wie du CNY für China-Geschäfte überweist – Wise
  6. CNY-Überweisungen – Wise

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