Was ist der Unterschied zwischen PayPal privat und PayPal geschäftlich
PayPal für Privatpersonen oder PayPal Business: Wodurch unterscheiden sie sich, wie hoch sind die Kosten und welches Konto eignet sich am besten für dich?
💡 Deutschland ist eine der führenden Exportnationen:
Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von rund 1,57 Billionen Euro ausgeführt. Gleichzeitig ist der Außenhandel komplexer geworden. Lieferungen innerhalb der EU sind dank des Binnenmarkts weitgehend standardisiert und vergleichsweise unkompliziert. Der Versand in Drittländer wie die USA oder China wird hingegen durch Zölle, Exportkontrollen und laufend angepasste Vorschriften zunehmend erschwert.1
Exportieren bedeutet heute mehr als nur Ware losschicken. Wer unnötige Kosten vermeiden möchte, sollte Zollvorgaben, Dokumentationspflichten und umsatzsteuerliche Anforderungen im Blick haben.
In diesem Artikel erläutern wir die Unterschiede zwischen EU-Versand und Drittland-Export, stellen die tatsächlich erforderlichen Unterlagen vor und zeigen Ihnen, wie Sie internationale Zahlungen mit smarten Alternativen effizient gestalten.
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Ob eine Lieferung umsatzsteuerfrei bleibt, hängt entscheidend vom Zielort ab. Innerhalb der EU gelten andere Regeln als bei Exporten in Drittländer.2/3
Lieferungen an Unternehmer in anderen EU-Mitgliedstaaten sind in der Regel als innergemeinschaftliche Lieferung steuerfrei, sofern der Abnehmer eine gültige USt-IdNr. verwendet und Sie den Transport ins übrige Gemeinschaftsgebiet nachweisen, beispielsweise durch eine Gelangensbestätigung. Zusätzlich müssen diese Umsätze in der Zusammenfassenden Meldung (ZM) an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt werden.
Wenn die Ware in ein Drittland geht, verlässt sie das EU-Zollgebiet. Dies ist zwar grundsätzlich umsatzsteuerfrei, erfordert aber in fast allen Fällen eine elektronische Ausfuhranmeldung.
❗ Wichtig:
Für die Umsatzsteuerbefreiung genügt das Ausfuhrbegleitdokument (ABD) allein nicht. Der maßgebliche Beleg ist der Ausgangsvermerk (AGV) oder ein entsprechender elektronischer Bestätigungsnachweis aus dem ATLAS-Verfahren. Dieser belegt, dass die Ware das Zollgebiet der EU tatsächlich verlassen hat.
💡 Tipp:
Prüfen Sie bei Drittländern, ob Präferenznachweise (z. B. EUR.1 oder Ursprungserklärung) möglich sind, um Ihren Kunden Zollvorteile aus Freihandelsabkommen zu sichern.
Die EORI-Nummer (Economic Operators Registration and Identification Number) ist die zentrale Identifikationsnummer für Unternehmen im grenzüberschreitenden Warenverkehr mit der EU. Sie wird bei jedem zollrechtlich relevanten Import oder Export abgefragt und ist Voraussetzung für die Teilnahme an Zollverfahren.4
EORI = Ländercode (z. B. DE) + nationaler Identifier (EU-weit bis zu 15 Zahlen lang).
Diese Struktur gilt EU-weit. In Deutschland ist der nationale Teil in der Praxis häufig 15 Zeichen lang, kann aber, wenn alte Nummern übernommen werden, auch kürzer sein.
Die EORI-Nummer wird kostenfrei vom deutschen Zoll vergeben.
💡 Online über das Zoll-Portal:
Registrieren Sie sich mit ELSTER-Zertifikat oder eIDAS-Zertifikat, füllen Sie den Internetbeteiligtenantrag (IBA) aus und übermitteln Ihre Unternehmensdaten, Steuernummer und Kontaktinformationen.
💡 Per Formular 0870:
Laden Sie das entsprechende Formular (0870a für Unternehmen oder 0870b für Niederlassungen) herunter, unterschreiben Sie es rechtsverbindlich und senden Sie es per E-Mail, Fax oder Post an die Generalzolldirektion Dresden.
Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel einige Tage bis ca. zwei Wochen, oft liegt sie jedoch bei drei bis vier Wochen. Nach der Zuteilung ist die EORI-Nummer EU-weit gültig und kann unbefristet genutzt werden.
Export muss nicht kompliziert sein - wenn die Grundlagen stimmen.5 Ausgangspunkt ist eine saubere Handelsrechnung mit vollständigen Adressangaben, einer klaren Warenbeschreibung, den Incoterms®, dem Preis, dem Gewicht und gegebenenfalls dem Ursprungsland.
Bei Ausfuhren in Drittländer ist in vielen Fällen eine elektronische Ausfuhranmeldung über ATLAS (z.B. per Internetausfuhranmeldung Plus) erforderlich. Nach Annahme der Anmeldung durch die Ausfuhrzollstelle erhalten Sie eine MRN (Master Reference Number). Der von der Zollverwaltung erteilte Ausgangsvermerk (AGV) ist der zentrale Ausfuhrbeleg und in der Praxis der entscheidende Nachweis dafür, dass die Ware das Zollgebiet der EU verlassen hat und die Lieferung umsatzsteuerfrei bleiben kann.
💡 Orientierung:
➡️ Bis 1.000 EUR (Kleinsendungen= - Häufig reichen Rechnung und ggf. Zollinhaltserklärung (z. B. CN22/23).
➡️ Über 1.000 EUR oder 1.000 kg - Regelmäßig elektronische Ausfuhranmeldung erforderlich.
❗ Wichtig:
Für genehmigungs- oder beschränkungspflichtige Waren gelten die Pflichten unabhängig von Wert oder Gewicht.
Ab dem 17. März 2026 ist IAA-Plus ausschließlich über das Zoll-Portal nutzbar. Nutzer von IAA-Plus richten daher rechtzeitig ein Konto (ELSTER/eIDAS) ein und verknüpfen es mit der EORI.
Die Zolltarifnummer (bis zu elf Stellen) klassifiziert Ihre Ware eindeutig. Sie ist entscheidend für Zollsätze, Einfuhrabgaben, Verbote, Genehmigungspflichten und auch für Sonderregeln wie CBAM.
In der Regel genügt bei der Ausfuhr die achtstellige Warennummer (KN). Bei der Einfuhr ist hingegen die vollständige elfstellige Codenummer erforderlich.6
💡 So finden Sie die richtige Nummer:
➡️ Produkt genau analysieren - Material, Funktion, Zusammensetzung und Verwendungszweck sind entscheidend.
➡️ EZT-Online prüfen - Der elektronische Zolltarif der deutschen Zollverwaltung zeigt zu Ihrer Nummer Zollsätze, Abgaben, Verbote/Beschränkungen, Genehmigungspflichten und ATLAS-Codierungen.
➡️ TARIC nutzen - Der EU-Zolltarif bündelt unionsweit Präferenzzölle, Antidumpingmaßnahmen, Kontingente und weitere handelspolitische Regelungen.
➡️ vZTA beantragen - Bei Unsicherheit können Sie eine verbindliche Zolltarifauskunft beantragen. Sie ist in der Regel kostenfrei und drei Jahre rechtlich bindend.
❗ Warum das wichtig ist:
Falsche Zolltarifnummern gehören zu den häufigsten Fehlern im Außenhandel. Sie können zu Nachzahlungen, Verzögerungen oder im schlimmsten Fall zur Beschlagnahme der Ware führen. Wer hier von Anfang an sorgfältig arbeitet, spart später Zeit, Geld und Nerven.
Wer exportiert, muss zwei Dinge beherrschen. Lieferanten günstig bezahlen und Kundenzahlungen verlustfrei empfangen. Klassische Banken bremsen hier oft mit Wechselkursaufschlägen von 2-5 % und teuren SWIFT-Gebühren. Wise Business ist die smarte Alternative ohne monatliches Abo, mit der Sie Ihre Finanzen so global verwalten können, wie Ihr Business es erfordert.
💡 Ihre Vorteile auf einen Blick:
➡️ Lokale Bankverbindungen in 8+ Ländern - ohne Büro vor Ort - Erhalten Sie echte Kontodaten wie einen UK-Sort-Code, eine US-Routing-Nummer, einen australischen BSB oder eine europäische IBAN. Ihre Kunden zahlen lokal - Sie sparen SWIFT-Gebühren, Zwischengebühren und wertvolle Zeit.
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Ob Freelancer mit Auslandshonoraren, KMU mit globaler Lieferkette oder E-Commerce-Brand mit USD-Umsätzen: Wenn Ihr Business Grenzen überschreitet, hält Wise Business Ihre Kosten am Boden. Kein klassisches Bankkonto - sondern Ihr smarter Weg zu internationalem Wachstum.
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Um Streitigkeiten beim Transport zu vermeiden, legen die Incoterms® 2020 weltweit einheitlich fest, wer Kosten und Risiken trägt. Sie legen unter anderem fest, wann die Haftung auf den Käufer übergeht und wer sich um die Zollabwicklung kümmert. Das hat nicht nur Einfluss auf Ihren Aufwand, sondern auch auf den Warenwert für die Zollanmeldung.7
💡 Die wichtigsten Klauseln für Exporteure im Überblick:
➡️ EXW & FCA - Bei EXW holt der Käufer fast alles ab. Praxisnäher ist oft FCA: Hier übernehmen Sie als Verkäufer zumindest die Ausfuhrabfertigung.
➡️ CPT & DAP - Bei CPT zahlen Sie die Fracht bis zum Ziel, das Risiko wandert aber früher zum Käufer. Bei DAP liefern Sie frei Haus; um Zoll und Einfuhrsteuern kümmert sich der Empfänger.
➡️ DDP - Das Rundum-sorglos-Paket für den Käufer. Sie tragen alle Kosten inklusive Einfuhrzoll und Abgaben - maximale Pflicht für Sie als Verkäufer.
💡 Tipp:
Geben Sie die Klausel immer präzise an, beispielsweise DAP New York, Incoterms® 2020. Wer die Regeln immer griffbereit haben möchte, kann die kostenlose Incoterms® 2020-App der ICC nutzen, um die Lieferbedingungen auch unterwegs schnell zu überprüfen.
💡 Zwei Punkte entscheiden im Export:
➡️ Umsatzsteuer und Exportkontrolle.8
Ausfuhren in Drittländer sind häufig steuerfrei - jedoch nur mit Nachweis. Maßgeblich hierfür ist der Ausgangsvermerk (AGV) oder ein elektronischer Ausgangsnachweis aus dem Zollverfahren.
💡 Typische Nachweise:
➡️ Mit Zollanmeldung - AGV als zentraler Beleg.
➡️ Mit Versanddienstleister - Einlieferungsbeleg + nachvollziehbare Sendungsdokumentation.
➡️ Bei Abholung - schriftliche Bestätigung mit Auslandsbezug des Abnehmers.
💡 Schreiben Sie auf die Rechnung z. B. :
➡️ Steuerfreie Ausfuhrlieferung gemäß § 4 Nr. 1a UStG
❗ Achtung:
Alle Belege müssen zehn Jahre lang aufbewahrt werden. Ohne entsprechende Nachweise kann das Finanzamt Steuern nachfordern.
Nicht jede Ware darf einfach in jedes Land geliefert werden.
💡 Prüfen Sie vor dem Versand:
➡️ Dual-Use/Genehmigungspflichten.
➡️ Sanktions-/Embargoprüfung (Land, Empfänger, Endverwendung).
Zuständig ist das BAFA. Verstöße können schwerwiegende Folgen haben.
Fehler in Zollanmeldungen und Exportdokumenten können schnell zu Verzögerungen, Mehrkosten, Nachforderungen und in Einzelfällen zu Bußgeldern führen.
💡 Achten Sie deshalb besonders auf diese Punkte:
➡️ Falsche Zolltarifnummer - Kann zu falschen Abgabenfolgen, übersehenen Verboten oder Genehmigungspflichten führen - mit Verzögerungen oder Nachforderungen als Folge.
➡️ Unvollständige Dokumente - Fehlende Angaben zu Warenbeschreibung, Wert, Ursprung oder Incoterms® verursachen Rückfragen und bremsen die Abfertigung.
➡️ Einfuhrvorschriften im Zielland nicht geprüft - Ohne erforderliche Registrierungen, Zertifikate oder Produktvorgaben drohen Zurückweisungen, Zusatzkosten oder Vertriebsverbote.
➡️ Präferenznachweise vergessen - Ohne gültige Ursprungsnachweise gehen mögliche Zollvergünstigungen verloren - das kann den Import für den Kunden verteuern.
➡️ Ausfuhranmeldung zu spät oder fehlerhaft - Die elektronische Anmeldung muss vor Grenzübertritt vorliegen; verspätete oder inkonsistente Daten führen zu Verzögerungen und Beanstandungen.
➡️ Statistischer Warenwert falsch ermittelt - Wer Transport- und Versicherungskosten bis zur EU-Grenze falsch berücksichtigt, riskiert Korrekturen durch Zoll/Statistik.
➡️ Ausgangsvermerk (AGV) nicht gesichertFehlt der AGV oder ist er nicht plausibel dokumentiert, kann die Steuerfreiheit gefährdet sein - inklusive möglicher Nachversteuerung.
Die Registrierung bei Wise ist einfach und unkompliziert. So funktioniert’s:
💡 Website oder App öffnen:
Egal ob am Laptop oder per Handy - starten Sie über Wise.com oder direkt in der Wise App.
💡 Kontoart wählen:
Privat oder geschäftlich - entscheiden Sie direkt oder später. Viele nutzen beides, sauber getrennt.
💡 Registrieren:
Mit E-Mail und Passwort oder via Google, Apple oder Facebook. Ganz nach Geschmack.
💡 Verifizieren:
Laden Sie ein gültiges Ausweisdokument hoch. Bei Business-Konten zusätzlich Infos zur Firma.
💡 Adresse bestätigen:
Per Stromrechnung, Steuerbescheid oder Kontoauszug - Hauptsache: klar lesbar und aktuell.
💡 (Optional) Wise Karte bestellen:
Direkt in der Wise App - physisch oder digital. Perfekt für Reisen, Online-Shopping oder spontane Fremwährungsausgaben.
Bürokratie gehört nun einmal dazu. Entscheidend ist, dass Ihre Abläufe funktionieren und Ihr Cashflow stabil bleibt. Mit einer gültigen EORI-Nummer, präzisen Zolltarifnummern und einer rechtzeitigen Vorbereitung auf das Zoll-Portal 2026 schaffen Sie eine verlässliche Grundlage für Ihr Exportgeschäft. Wer hier sorgfältig arbeitet, vermeidet Verzögerungen und unnötige Kosten.
Den spürbaren Unterschied machen jedoch die Finanzen. Während andere noch Bankaufschläge und Wechselkursmargen zahlen, agieren Sie mit Wise Business so effizient wie ein lokales Unternehmen vor Ort - zum Devisenmittelkurs statt mit verstecktem Aufschlag.
💡 Ihre Roadmap:
➡️ 1. Wissen nutzen - Beanspruchen Sie bei komplexen Fällen die Expertise der IHK oder von Zollagenten.
➡️ 2. Prozesse digitalisieren - Richten Sie Ihre Abläufe auf IAA-Plus und das neue Zoll-Portal aus.
➡️ 3. Profitieren - Verabschieden Sie sich von alten Bankgebühren und machen Sie internationale Zahlungen so simpel wie eine Inlandsüberweisung.
Export ist kein Hindernis, sondern Ihre Chance. Mit Wise gewinnen Sie einen Partner, der mit Ihnen über Grenzen hinausgeht. Die ganze Welt in einem Konto - so smart geht internationales Wachstum heute.
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In vielen Fällen ja; Ausnahmen gelten z.B. für Kleinsendungen bis 1.000 EUR Warenwert und 1.000 kg, sofern keine Genehmigungen nötig sind, kein Embargo greift und keine Ausfuhrerstattung beantragt wird.
Sie ist die Unternehmens-ID im EU-Zollsystem und wird bei allen zollrechtlich relevanten Ein- und Ausfuhren bzw. Zollanmeldungen abgefragt.
Dies führt häufig zu Rückfragen, Verzögerungen sowie falschen Abgabenfolgen und kann zu Nachzahlungen, Bußgeldern oder sogar Strafverfahren führen; zudem können Genehmigungs- und Meldepflichten übersehen werden.
Kosten entstehen oft durch Wechselkursaufschläge und Auslandsgebühren, da Banken oft eigene Kurse mit Aufschlag nutzen. Transparente Gebühren und Umtausch zum Devisenmittelkurs machen Kosten planbarer.
Weil sie klar regeln, wer Pflichten, Kosten und Risiko trägt und wer für Ein- bzw. Ausfuhrverzollung und Formalitäten verantwortlich ist - damit definieren Sie Ihre Pflichten im Export eindeutig.
*Bitte siehe dir unsere Nutzungsbedingungen und die Produktverfügbarkeit für deine Region an oder besuche die Wise-Gebührenseite für die aktuellsten Informationen zu Preisen und Gebühren.
Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen stellen keine rechtlichen, steuerlichen oder sonstigen professionellen Beratungsfunktionen seitens Wise Payments Limited oder mit Wise verbundenen Unternehmen dar. Die Publikation ist nicht als Ersatz für die Einholung einer Steuerberatung durch einen Wirtschaftsprüfer oder Steueranwalt gedacht.
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