Dein Weg als österreichischer Student nach Kanada: Studium, Kosten & Visum
Studieren in Kanada: Infos zu Voraussetzungen, Studienkosten, Study Permit und Tipps für Studenten aus Österreich. Klar & verständlich erklärt.
Schweden zählt seit Jahren zu den beliebtesten Studienzielen in Europa. Das Land steht für ein modernes Bildungssystem, internationale Offenheit und einen Studienalltag, der stark auf Eigenständigkeit und Praxisbezug setzt. Für Studierende aus Österreich ist Schweden besonders interessant, weil es Teil der EU ist und viele Studiengänge auf Englisch angeboten werden.
Gleichzeitig unterscheidet sich ein Studium in Schweden in einigen Punkten deutlich vom österreichischen Hochschulsystem. Bewerbung, Studienorganisation und der Alltag vor Ort folgen eigenen Regeln. Wer sich frühzeitig informiert, kann diese Unterschiede gut einordnen und realistisch planen.
Im folgenden Guide erfährst du alles, was du für deinen Studienaufenthalt in Schweden wissen musst. Außerdem zeigen wir dir, wie Wise die finanzielle Abwicklung deutlich vereinfachen kann und du deine Zahlungen rund ums Studium stressfrei managst.
Schweden genießt international einen sehr guten Ruf im Bildungsbereich. Die Hochschulen sind staatlich finanziert, stark international ausgerichtet und eng mit Forschung und Wirtschaft verbunden. Viele Universitäten arbeiten projektbasiert und fördern eigenständiges Arbeiten, was besonders für Studierende attraktiv ist, die Verantwortung für ihr Studium übernehmen möchten.
Ein großer Vorteil für Studierende aus Österreich ist, dass EU-Bürger grundsätzlich keine Studiengebühren für reguläre Studienprogramme zahlen müssen. Das gilt sowohl für Bachelor- als auch für Masterstudiengänge, sofern sie an staatlichen Hochschulen absolviert werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Studium in Schweden umsonst ist. Hochschulen bzw. Universitäten können individuelle Gebühren erheben, genau gleich wie bei uns in Österreich.
Auch die Unterrichtssprache spielt eine wichtige Rolle: Ein Großteil der Masterprogramme und viele Bachelorstudiengänge werden auf Englisch angeboten. Schwedischkenntnisse sind für das Studium meist nicht erforderlich, können den Alltag außerhalb der Hochschule aber erleichtern. 1
Das Hochschulsystem in Schweden ist landesweit einheitlich geregelt und unterscheidet sich klar zwischen verschiedenen Hochschultypen. Abschlüsse sind international anerkannt und folgen dem europäischen Bologna-System.
In Schweden gibt es Universitäten und sogenannte Högskola (Hochschulen). Beide vergeben Bachelor- und Masterabschlüsse. Der Unterschied liegt vor allem im Forschungsauftrag: Universitäten sind stärker forschungsorientiert, während Högskola einen etwas praxisnäheren Fokus haben. Im Normalfall bieten diese Hochschule nauch keinen postgradualen Grad (Doktor) an. 1,2
Unabhängig vom Typ sind die Studiengänge modular aufgebaut und setzen stark auf Gruppenarbeiten, Projekte und kontinuierliche Leistungsnachweise statt auf wenige große Abschlussprüfungen.
Ein Bachelorstudium dauert in Schweden in der Regel drei Jahre. Das Studium ist oft thematisch fokussiert, weniger breit angelegt als in Österreich und verlangt von Beginn an ein hohes Maß an Selbstorganisation.
Ein Masterstudium dauert meist ein oder zwei Jahre und wird häufig vollständig auf Englisch angeboten. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium in einem fachlich passenden Bereich. Die Auswahl an spezialisierten Masterprogrammen ist groß, besonders in den Bereichen Technik, Umweltwissenschaften, Wirtschaft und Sozialwissenschaften.
Für ein Studium in Schweden brauchst du als Österreicher grundsätzlich keine besonderen Aufenthaltsrechte vorab, wohl aber die formalen Zulassungsvoraussetzungen der Hochschulen. Diese betreffen vor allem deinen Bildungsabschluss, Sprachkenntnisse und den Bewerbungsprozess.3
Mit einer österreichischen Matura kannst du dich für ein Bachelorstudium an schwedischen Hochschulen bewerben. Voraussetzung ist, dass dein Abschluss den allgemeinen Zugangsvoraussetzungen für das jeweilige Studienniveau entspricht. Für Masterstudiengänge wird ein abgeschlossenes Bachelorstudium in einem fachlich passenden Bereich verlangt.
Die Bewertung der Vorbildung erfolgt nicht durch eine zentrale österreichische Stelle, sondern im Rahmen des schwedischen Zulassungssystems. Maßgeblich sind die offiziellen Kriterien der schwedischen Hochschulbehörden. 4
Viele Studiengänge in Schweden werden auf Englisch angeboten, insbesondere auf Master-Ebene. Für diese Programme ist in der Regel ein formaler Nachweis der Englischkenntnisse erforderlich. Welche Tests akzeptiert werden (z. B. TOEFL oder IELTS) und welche Mindestwerte gelten, hängt vom jeweiligen Studiengang ab.
Für Programme auf Schwedisch sind entsprechende Sprachkenntnisse erforderlich. Für Studierende aus Österreich ist das vor allem bei bestimmten Bachelorprogrammen relevant. 4
Die Bewerbung für ein Studium in Schweden läuft für die meisten staatlichen Hochschulen über das zentrale Online-Portal University Admissions Sweden. Dort reichst du deine Unterlagen ein und bewirbst dich gleichzeitig bei mehreren Hochschulen.
Bewerbungsfristen sind strikt und liegen häufig deutlich früher als an österreichischen Hochschulen. Eine frühzeitige Planung ist daher besonders wichtig.
Als Österreicher profitierst du in Schweden von der EU-Freizügigkeit. Das macht den Studienaufenthalt deutlich einfacher als in vielen Nicht-EU-Ländern. Trotzdem gibt es formale Regeln, die du kennen solltest.
Nein. Für ein Studium in Schweden benötigst du als EU-Bürger keine Aufenthaltserlaubnis (Residence Permit). Du darfst dich zum Zweck des Studiums im Land aufhalten, wenn du die Voraussetzungen erfüllst.
Allerdings gilt: Wenn du länger als drei Monate in Schweden bleiben möchtest, musst du dein Aufenthaltsrecht nachweisen können. Dazu zählen unter anderem:
Eine formelle Aufenthaltserlaubnis wie für Studierende aus Drittstaaten ist für Österreicher nicht erforderlich. 3,5
Wenn du dich längerfristig in Schweden aufhältst, kann es notwendig sein, dich bei den schwedischen Behörden zu registrieren. In bestimmten Fällen erhältst du eine schwedische Personennummer, die für viele alltägliche Dinge relevant ist, etwa für Verträge oder den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen.
Ob und wann diese Registrierung erforderlich ist, hängt von der Dauer deines Aufenthalts und deiner persönlichen Situation ab. 5
Studierende aus Ländern außerhalb der EU müssen vor der Einreise eine Residence Permit for Studies beantragen. Diese Regelung gilt nicht für Studierende aus Österreich, was den administrativen Aufwand deutlich reduziert.
Ein Studium in Schweden ist für Studierende aus Österreich vor allem deshalb attraktiv, weil für EU-Bürger in der Regel keine Studiengebühren an staatlichen Hochschulen anfallen. Gleichzeitig solltest du die Lebenshaltungskosten realistisch einplanen, denn diese liegen deutlich über dem österreichischen Durchschnitt.
Als Staatsbürger eines EU-Mitgliedslandes zahlst du für Bachelor- und Masterstudiengänge an staatlichen schwedischen Hochschulen in der Regel keine Studiengebühren. Das gilt, sofern du dich in einem regulären Studienprogramm befindest.
Studiengebühren fallen in Schweden grundsätzlich nur für Studierende aus Ländern außerhalb der EU/des EWR an. Private Hochschulen können davon abweichen, spielen im klassischen universitären Bereich jedoch eine untergeordnete Rolle. 6
Auch ohne Studiengebühren solltest du die laufenden Kosten nicht unterschätzen. Schweden zählt zu den teureren Ländern in Europa. Zu den wichtigsten Ausgaben zählen 7:
| Kategorie | Preis (Schweden) |
|---|---|
| Mahlzeit in preiswertem Restaurant | 140 kr |
| 1 kg Rinderfleisch (Rinderkeule / rotes Fleisch) | 185,19 kr |
| Fitnessstudio (Monatliche Mitgliedschaft) | 393,83 kr |
| Kino-Besuch (Hollywood-Film) | 160 kr |
| Durchschnittliche Monatsmiete 2-Zimmer-Wohnung (Kristianstad) | 7 500 kr |
| Durchschnittliche Monatsmiete 2-Zimmer-Wohnung (außerhalb des Stadtkerns) | 5 000 kr |
Die Höhe der Lebenshaltungskosten hängt stark vom Studienort ab. Städte wie Stockholm oder Göteborg sind deutlich teurer als kleinere Universitätsstädte. Für den Aufenthalt musst du in jedem Fall nachweisen können, dass du deinen Lebensunterhalt selbst finanzieren kannst.
Viele Studierende aus Österreich finanzieren ihr Studium in Schweden über Eigenmittel, Ersparnisse oder Unterstützung durch die Familie. Zusätzlich können Stipendien eine Rolle spielen, etwa zur Unterstützung der Lebenshaltungskosten oder für bestimmte Studienphasen. Die konkrete Ausgestaltung hängt dabei vom Studiengang und der jeweiligen Förderstelle ab. Mehr Infos zu Förderprogrammen findest du auf der offiziellen Erasmus+ Webseite.
Als Studierender aus Österreich darfst du in Schweden ohne zusätzliche Arbeitserlaubnis neben dem Studium arbeiten. Grundlage dafür ist die EU-Freizügigkeit, die es EU-Bürgern erlaubt, Studium und Erwerbstätigkeit zu kombinieren. Voraussetzung ist, dass dein Studium weiterhin im Vordergrund steht und durch die Arbeit nicht beeinträchtigt wird.
Du kannst grundsätzlich regulären Nebenjobs nachgehen, etwa im Servicebereich, Handel oder als studentische Hilfskraft. Für Einkommen aus einer Beschäftigung gelten die schwedischen Steuer- und Sozialversicherungsregeln, weshalb oft eine Registrierung bei den zuständigen Behörden notwendig ist. 8
Egal, ob du dein Studium in Schweden über Unterstützung von zu Hause finanzierst, eigene Ersparnisse nutzt oder vor Ort neben dem Studium arbeitest: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du mit unterschiedlichen Währungen zu tun hast. Ausgaben laufen meist in schwedischen Kronen, während Geld aus Österreich in Euro kommt.
Genau hier kann Wise den Alltag erleichtern. Mit dem Multi-Währungs-Konto lassen sich mehrere Währungen parallel verwalten, Zahlungen transparent abwickeln und Geld bei Bedarf umtauschen. So behältst du den Überblick über Einnahmen und Ausgaben – unabhängig davon, woher dein Geld kommt oder in welcher Währung du es benötigst.
Wise ist ein Finanzdienstleister, der sich auf faire und transparente internationale Zahlungen spezialisiert hat. Das Ziel ist, grenzüberschreitende Finanzen einfacher und nachvollziehbarer zu machen – ohne versteckte Kosten.
Gerade für Studierende, die zwischen Österreich und Schweden pendeln oder regelmäßig Geld erhalten, kann das den Alltag spürbar erleichtern.
Diese Vorteile kann Wise für dein Studium in Schweden bieten:
Schweden ist für Studierende aus Österreich ein attraktives Studienland: keine Studiengebühren an staatlichen Hochschulen, viele englischsprachige Programme und ein modernes Hochschulsystem. Gleichzeitig solltest du die vergleichsweise hohen Lebenshaltungskosten und die organisatorischen Besonderheiten realistisch einplanen.
Wer sich frühzeitig über Bewerbung, Aufenthalt und Finanzierung informiert und seine Finanzen klar strukturiert, schafft eine solide Grundlage für den Studienalltag. Gerade bei Einnahmen und Ausgaben in unterschiedlichen Währungen lohnt es sich, von Anfang an auf Übersicht und Transparenz zu achten.
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Kann ich als Österreicher in Schweden studieren?
Ja. Als EU-Bürger kannst du dich für Studiengänge in Schweden bewerben, sofern du die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen erfüllst.
Fallen Studiengebühren an?
Für EU-Bürger sind reguläre Bachelor- und Masterstudiengänge an staatlichen Hochschulen in der Regel gebührenfrei.
Brauche ich eine Aufenthaltserlaubnis?
Nein. Als Österreicher benötigst du keine Aufenthaltserlaubnis, musst aber bei einem längeren Aufenthalt bestimmte Voraussetzungen wie finanzielle Absicherung und Krankenversicherung erfüllen.
Darf ich neben dem Studium arbeiten?
Ja. Als EU-Bürger darfst du in Schweden ohne zusätzliche Arbeitserlaubnis neben dem Studium arbeiten, solange das Studium im Vordergrund steht.
Wie gehe ich mit unterschiedlichen Währungen um?
Viele Studierende haben Ausgaben in schwedischen Kronen und erhalten Geld aus Österreich in Euro. Internationale Lösungen können helfen, beide Währungen übersichtlich zu verwalten.
Quellen (12/2025):
College-Contact: Aufenthaltsgenehmigung für ein Studium in Schweden
Educations: Zulassungsvoraussetzungen für schwedische Universitäten
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