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Japan lebt im Spannungsfeld zwischen Zukunft und Tradition: Während Roboter längst den Alltag erobert haben, wirkt das Bankwesen überraschend analog. Wer versucht, Geld nach Japan zu überweisen, stößt deshalb schnell auf eine unerwartete Hürde – eine IBAN gibt es hier schlicht nicht.
Doch was bedeutet das konkret für internationale Überweisungen? Welche Angaben sind wirklich entscheidend? Und warum kann selbst die Schreibweise eines Namens plötzlich zum Stolperstein werden?
In diesem Artikel werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des japanischen Bankensystems – und zeigen, welche smarten Alternativen den Prozess heute deutlich einfacher machen.
In Japan gibt es keine IBAN – das System ist dort nicht eingeführt und wird für Bankkonten nicht verwendet. Während in Europa die IBAN Standard ist, laufen internationale Überweisungen nach Japan in der Regel über das SWIFT-Netzwerk. Für Inlandsüberweisungen wird stattdessen das japanische Furikomi-System genutzt, das auf Kontonummer, Bank-Code und Filial-Code basiert.
Wenn Sie Geld nach Japan überweisen möchten, benötigen Sie statt einer IBAN die folgenden spezifischen Angaben:
💡 1. Bank- und Filialdaten:
➡️ Bankname: z. B. Mitsubishi UFJ, Mizuho oder Japan Post Bank.
➡️ Codes: 4-stelliger Bank-Code und 3-stelliger Filial-Code bilden zusammen die eindeutige Bankstellenkennung.
➡️ SWIFT/BIC-Code: Zwingend erforderlich für internationale Zahlungen aus dem Ausland.
💡 2. Kontodetails:
➡️ Kontonummer: Japanische Kontonummern sind in der Regel 7-stellig.
➡️ Kontotyp (講座科目 – kōza kamoku): Angabe der Kontoart ist Pflicht. Häufige Typen sind:
💡 3. Empfängerdaten:
➡️ Name des Kontoinhabers: Muss exakt der Bankregistrierung entsprechen (meist in Katakana geschrieben).
❗ Wichtig:
Alle Angaben müssen vollständig und exakt korrekt sein. Japanische Banken prüfen Überweisungsdaten sehr strikt – bereits kleine Abweichungen (z. B. bei Kontonummer, Name oder Filialcode) können dazu führen, dass die Zahlung abgelehnt und zurückgesendet wird.
Ein häufiger Grund für fehlgeschlagene Überweisungen ist ein falsch angegebener Kontoinhabername – insbesondere bei lokalen JPY-Überweisungen.
In Japan muss der Name exakt so angegeben werden, wie er bei der Bank hinterlegt ist, meist in Katakana. Das Furikomi-System gleicht diese Daten streng ab und verlangt eine vollständige Übereinstimmung.
➡️ Präzision ist Pflicht: Geben Sie den Namen exakt so an, wie er im Sparbuch (通帳, Tsūchō) oder im Online-Banking Ihrer Bank registriert ist.
➡️ Full-Width vs. Half-Width: Verwenden Sie die bei der Bank registrierte Schreibweise in Katakana mit voller Breite. Halbbreite Zeichen können dazu führen, dass die Bank die Angaben nicht akzeptiert.
➡️ Keine Sonderzeichen: Zeichen wie ・ sowie Sonderzeichen wie * @ & % # ! ? werden bei japanischen Bankdaten oft nicht unterstützt. Verwenden Sie stattdessen die von Ihrer Bank vorgegebene Schreibweise, gegebenenfalls mit Leerzeichen.
➡️ Maximal 48 Zeichen: Für die Eingabe des Kontonamens stehen bei JPY-Bankdaten häufig bis zu 48 Zeichen in voller Breite zur Verfügung. Verwenden Sie daher genau die bei der Bank registrierte Schreibweise und fügen Sie keine zusätzlichen Bestandteile hinzu.
Vor dem Absenden erscheint in der Regel eine Bestätigungsanzeige (確認, Kakunin). Nutzen Sie diese, um alle Daten noch einmal sorgfältig zu prüfen.
Viele japanische Geldautomaten bieten für Überweisungen am Automaten (振り込み / 振込, Furikomi) nur eingeschränkte oder gar keine englischen Menüs. Deshalb ist es hilfreich, die wichtigsten japanischen Begriffe vorab zu kennen.
| Japanisch | Aussprache | Bedeutung |
|---|---|---|
| お振り込み | Ofurikomi | Überweisung (Standard-Option) |
| 普通 | Futsū | Gewöhnliches Konto / Standardkonto |
| 確認 | Kakunin | Bestätigen (Ihr wichtigster Klick) |
| 戻る | Modoru | Zurück |
| ご依頼人名 | Go iraininmei | Absendername (Ihr Name) |
| 訂正 | Teisei | Korrektur (falls man sich vertippt hat) |
| 取り消し | Torikeshi | Abbrechen |
Ein kleiner Lifehack für alle, die noch kein lokales Konto haben: An bestimmten japanischen Geldautomaten sind auch Bargeldüberweisungen (現金, genkin) möglich. Dabei werden in der Regel der eigene Name und eine japanische Telefonnummer abgefragt.
Seit der Gründung im Jahr 2011 verfolgt Wise eine klare Mission: Das veraltete, teure Bankensystem durch ein smartes Netzwerk zu ersetzen, um internationale Transfers fair und für jeden zugänglich zu machen.
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Während traditionelle Banken oft mit versteckten Margen beim Wechselkurs arbeiten und man für internationale Formulare in der Filiale viel Zeit mitbringen muss, kürzt Wise diesen bürokratischen Prozess radikal ab.
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💡 3. Empfänger adressieren: Geben Sie den 4-stelligen Bank-Code, den 3-stelligen Filial-Code, den Kontotyp und die Kontonummer ein. Für SWIFT-Zahlungen gelten andere Anforderungen, etwa Name in lateinischer Schrift und SWIFT/BIC.
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Wenn Sie Geld nach Japan überweisen möchten, lohnt es sich, einen Moment länger zu planen statt „einfach mal zu überweisen". In einem Land, in dem Bankzeiten, Schreibweisen und Kontodaten so streng genommen werden, spart gute Vorbereitung oft Nerven – und Gebühren.
Schauen Sie dabei nicht nur auf den Preis, sondern immer auf das Gesamtpaket: transparente Gebühren, ein garantierter Wechselkurs, klare Angaben zur Dauer. Gerade bei höheren Beträgen machen sich die Unterschiede schnell bemerkbar.
Mit einem smarten Tool wie dem Vergleichsrechner von Wise behalten Sie dabei stets den Überblick und finden schnell die passende Option für Ihre Überweisung.
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Nein. Japan nutzt keine IBAN, sondern arbeitet im Auslandszahlungsverkehr mit SWIFT/BIC in Kombination mit lokalen Kontodaten (Bank-, Filial- und Kontonummer).
Üblich sind bei lokalen JPY-Zahlungen: Bankname, Filiale, Kontotyp, Kontonummer und der Name des Kontoinhabers, meist in Katakana. Bei SWIFT-Zahlungen werden stattdessen bzw. zusätzlich der Name in lateinischer Schrift sowie der BIC/SWIFT-Code benötigt.
Häufig liegt es an falsch erfassten Empfängerdaten, insbesondere beim Namen: Weicht die Eingabe von der bei der Bank hinterlegten Schreibweise ab, kann die Bank die Zahlung zurückweisen. Bei lokalen JPY-Zahlungen betrifft das oft die Katakana-Schreibweise.
Klassische Banküberweisungen über SWIFT benötigen in der Praxis oft 3–5 Werktage, je nach beteiligten Banken. Mit Anbietern wie Wise, die lokal in das japanische System auszahlen, kann das Geld je nach Route häufig innerhalb eines Werktags, teilweise sogar in Minuten ankommen.
Statt einer Auslandsüberweisung über die Hausbank (oft hohe SWIFT-Gebühren und Zuschlag auf den Wechselkurs) sind Anbieter wie Wise in der Regel günstiger, da sie den garantierten Devisenmittelkurs nutzen und nur eine prozentuale, transparente Gebühr berechnen.
*Bitte siehe dir unsere Nutzungsbedingungen und die Produktverfügbarkeit für deine Region an oder besuche die Wise-Gebührenseite für die aktuellsten Informationen zu Preisen und Gebühren.
Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen stellen keine rechtlichen, steuerlichen oder sonstigen professionellen Beratungsfunktionen seitens Wise Payments Limited oder mit Wise verbundenen Unternehmen dar. Die Publikation ist nicht als Ersatz für die Einholung einer Steuerberatung durch einen Wirtschaftsprüfer oder Steueranwalt gedacht.
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