Revolut Kreditkarte: Lohnt sie sich wirklich für Österreicher?

Lukas Wolff

Du spielst mit dem Gedanken, dir eine Revolut Kreditkarte in Österreich zu holen? Verständlich – der Anbieter ist präsent, modern und verspricht Finanzfreiheit per App. Doch bevor du dich entscheidest, lohnt sich ein genauer Blick auf das Angebot, denn die Revolut Kreditkarte ist womöglich nicht wirklich so flexibel, wie sie auf den ersten Blick wirkt

In diesem Artikel schauen wir uns an, welche Modelle der Revolut Karte es in Österreich gibt, welche Vorteile im Alltag und auf Reisen zählen und an welchen Stellen Revolut weniger glänzt. Auch Revolut Alternativen dürfen natürlich nicht fehlen.

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Revolut Debitkarte oder Kreditkarte? Das Missverständnis bei Revolut

Revolut ist eine der beliebtesten Finanz-Apps, die versprechen, das Banking zu revolutionieren. Du lädst die App runter, eröffnest ein Konto in wenigen Minuten, bestellst eine Karte und voilà, schon kannst du weltweit bezahlen, Geld in verschiedene Währungen wechseln und Unterkonten anlegen – ähnlich wie bei Wise.

Im Gegensatz zu Wise bietet Revolut jedoch verschiedene Abo-Modelle an: von einer kostenlosen Version bis hin zur Premium-Option Revolut Ultra für 720 EUR im Jahr. Je nachdem, welches Revolut Abo du buchst, bekommst du eine andere Karte – entweder aus einfachem Plastik oder als edle Metall-Karte.

Aber hier kommt der Haken: Auch wenn viele von der Revolut Kreditkarte sprechen, ist das technisch gesehen nicht korrekt. Die Frage “Ist Revolut eine Debitkarte oder Kreditkarte?” lässt sich ganz klar beantworten: Es handelt sich um eine Debitkarte, mit der du dementsprechend keinen Kreditrahmen bekommst.

Alle Zahlungen mit deiner Revolut “Kreditkarte” werden also sofort von deinem Revolut Konto abgebucht. Wenn das Konto nicht gedeckt ist, wird die Zahlung automatisch abgelehnt. Mit einer Kreditkarte hat Revolut nichts zu tun, sie ist eine normale Bankomatkarte – wenn auch mit besseren internationalen Konditionen.

Für die meisten ÖsterreicherInnen ist das im Alltag kein Problem. Du kannst überall bezahlen, wo Visa oder Mastercard akzeptiert werden – und das ist quasi rund um den Globus. Beim Billa, im Café in Paris oder online beim Shoppen. Alles kein Thema. Aber in bestimmten Situationen kann es sein, dass die Revolut Karte Österreich nicht ausreicht. Mehr dazu später.

Die Revolut Karten Modelle in Österreich (2026)

Revolut bietet aktuell fünf verschiedene Abo-Modelle an. Hier eine Übersicht, damit du genau weißt, wieviel dich die Revolut Kreditkarte in Österreich kosten wird:¹

Revolut AboKostenLimit für gebührenfreies AbhebenLimit für gebührenfreien WährungstauschBesonderheiten
StandardKostenlos (zzgl. Liefergebühr ab 6,99 EUR)200 EUR/Monat oder 5 Abhebungen1.000 EUR/MonatEingeschränkte Basisfunktionen
Plus3,99 EUR/Monat200 EUR/Monat3.000 EUR/MonatBessere Konditionen für Währungstausch am Wochenende, Zusatznutzer gegen Aufpreis möglich
Premium8,99 EUR/Monat400 EUR/MonatUnbegrenztBestimmte Reiseversicherungen, kostenloser Währungstausch am Wochenende
Metal15,99 EUR/Monat800 EUR/MonatUnbegrenztMetallkarte, kostenloser Währungstausch am Wochenende, weltweite Reiseversicherung
Ultra60 EUR/Monat2.000 EUR/MonatUnbegrenztExklusive Metallkarte, Lounge-Zugang, Premium-Versicherungen, kostenloser Währungstausch am Wochenende

➡️ Wie du siehst, variieren die Revolut Gebühren Österreich stark: Von 0 EUR im Monat bis 720 EUR im Jahr ist alles dabei. Damit kostet Revolut Ultra genauso viel wie die American Express Platinum Card – nur ist sie eben keine echte Revolut Kreditkarte.

Die Vorteile für österreichische Nutzer

Nun stellt sich natürlich die Frage: Welche Revolut Karte ist die richtige? Wenn du nur gelegentlich im Ausland unterwegs bist, reicht meist schon die Standard-Variante. Für Vielflieger könnte Ultra mit Lounge-Zugang und Premium-Versicherungen durchaus interessant sein, allerdings muss man die Vorteile schon wirklich ausnutzen, damit es sich lohnt. Wer das beste aus beiden Welten will, spart bei den Revolut Metal Kosten in Österreich und kriegt trotzdem umfangreiche Leistungen.

Doch schauen wir uns mal generell an, was für die Revolut Karten spricht. Hier sind die wichtigsten Highlights:

Google Pay & Apple Pay Integration

  • Einfache Verknüpfung mit Google Pay oder Apple Pay

  • Erstellung von virtuellen Karten möglich

  • Wahl zwischen Visa oder Mastercard

  • Virtuelle Karten können jederzeit eingefroren oder gelöscht werden

Vorteil: Mehr Sicherheit beim Online-Shopping und volle Kontrolle über deine Zahlungen.

Personalisierte und Metall-Karten

  • Personalisierung je nach Abo möglich

  • Metal- und Ultra-Nutzer erhalten eine hochwertige Metall-Karte

  • Optisch ein Hingucker beim Bezahlen

Ob das die höheren Gebühren rechtfertigt, hängt vom persönlichen Anspruch ab.

RevPoints sammeln

  • Punkte sammeln bei jeder Zahlung

  • Schnellere Punkte-Gutschrift bei Premium, Metal und Ultra

  • Einlösung für verschiedene Prämien möglich

Besonders interessant für Nutzer, die regelmäßig mit der Karte zahlen.

Einfaches Senden von Geld an Freunde

Mit Revolut kannst du blitzschnell Geld an Freunde schicken und im Gegensatz zu PayPalfunktioniert das bei Revolut auch an Leute ohne Revolut Konto. Du kannst sogar nicht nur an Bankkonten, sondern auch an andere Debitkarten oder Kreditkarten überweisen – und das in 100 Ländern.

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Die Nachteile: Wo die Revolut Karte an ihre Grenzen stößt

Die Revolut “Kreditkarte” Erfahrungen Österreich sind zwar super, dennoch gibt es Dinge, die du nicht vergessen solltest, wenn du dich für Revolut entscheidest. Denn die vermeintliche Revolut Kreditkarte ist und bleibt nur eine Debitkarte.

Problemfall Mietwagen & Hotels

Viele Autovermietungen verlangen für die Kaution eine echte Kreditkarte.

Warum?

  • Bei Kreditkarten wird nur ein Betrag reserviert, nicht sofort abgebucht.

  • Der Anbieter kann bei Schäden später zusätzliche Beträge einziehen.

  • Bei einer Debitkarte wird der Betrag direkt belastet.

➡️ Ergebnis: Die Revolut Karte wird nicht immer akzeptiert.

Das Gleiche kann bei Hotels passieren. Viele Hotels – besonders größere Ketten in den USA – verlangen bei Check-in eine Kreditkarte für die Kaution. Auch hier kann es sein, dass die Revolut Karte nicht akzeptiert wird.

Wechselkurs-Gebühren am Wochenende

Revolut positioniert sich zwar als internationale Karte, hat aber einen wesentlichen Nachteil gegenüber Anbietern wie Wise: Am Wochenende verlangt Revolut einen Aufschlag auf alle Währungswechsel – auch wenn dein Limit für gebührenfreie Währungsumtäusche noch gar nicht aufgebraucht wird.

Das kann problematisch sein, denn:

  • Viele Ausgaben im Urlaub fallen am Wochenende an

  • Die Zusatzkosten werden leicht übersehen

  • Besonders bei häufigen Zahlungen summiert sich der Aufschlag schnell

Zwar kannst du unter der Woche Geld wechseln oder Bargeld abheben, um Gebühren zu vermeiden – wirklich praktisch ist das jedoch nicht.

Hier eine Übersicht über die Revolut Wechselkursaufschläge am Wochenende:¹

  • Revolut Standard: 1%
  • Revolut Plus: 0,5%
  • Revolut Premium, Metal und Ultra: Kein Aufschlag

Wenn du bei Revolut auf die Wochenendaufschläge verzichten willst, musst du also gezwungenermaßen mindestens das Premium-Abo für 8,99 EUR im Monat abschließen.

Die gute Nachricht: Bei Wise gibt es solche Aufschläge nicht. Du zahlst immer den echten Devisenmittelkurs– egal ob Montag oder Samstag. Keine versteckten Gebühren, keine bösen Überraschungen.

Wise als Alternative: Warum zwei Karten besser sind als eine

Wise ist die perfekte Ergänzung zu Revolut – oder sogar eine günstigere Alternative. Warum? Weil Wise genau dort punktet, wo Revolut schwächelt. Bei Wise bekommst du ein kostenloses Multi-Währungs-Konto und eine internationale Debitkarte, mit der du in über 40 Währungen gebührenfrei bezahlen kannst, sofern diese bereits auf deinem Konto sind. Der große Unterschied: Wise nutzt immer den echten Devisenmittelkurs – ohne versteckte Aufschläge, ohne Wochenend-Gebühren.

Hier die wichtigsten Features:

  • Keine Kontoführungsgebühren: Bei Wise gibt es keine verschiedenen Abo-Modelle, dafür ist dein Multi-Währungs-Konto dauerhaft gratis.
  • Internationales Konto: Halte über 40 Währungen gleichzeitig und wechsle nur, wenn der Kurs günstig ist.
  • Weltweit gebührenfrei bezahlen: Bezahle mit deiner Wise Debitkarte überall kostenlos, solange du ein Guthaben in der entsprechenden Währung hast.
  • Am Automaten abheben: Bis zu 200 EUR im Monat in max. 2 Abhebungen sind kostenlos.
  • Transparente Gebühren: Wise legt Wert auf Transparenz und Fairness. Bei den Wise Auslandsüberweisungensiehst du immer vorab, wie viel zu zahlst.
  • Kontodetails in verschiedenen Währungen: Du bekommst lokale Kontodetails in 9 Währungen und kannst Geld in 23 Währungen empfangen.
  • Weltweit akzeptiert: Die Wise-Karte funktioniert weltweit!

Gerade wenn du viel reist, im Ausland arbeitest oder regelmäßig Geld wechselst, ist Wise unschlagbar. Und das Beste: Du kannst beide nutzen. Revolut für den Alltag in Österreich, Wise für Auslandsreisen und Währungswechsel ohne Wochenend-Aufschlag.

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Wie bestellt man eine Revolut Karte in Österreich?

Wenn du dich doch für eine Revolut Karte entschieden hast oder Revolut zusätzlich zu deinem Wise Multi-Währungs-Konto nutzen willst, brauchst du zunächst ein Revolut Konto. Sobald du dein Abo eingerichtet hast, kannst du deine Revolut Karte folgendermaßen bestellen:

  1. Öffne die Revolut App und gehe im unteren Menü auf „Start“.
  2. Tippe auf das Kartensymbol in der oberen rechten Ecke.
  3. Tippe dann auf „Neue Karte hinzufügen“.
  4. Wähle das Konto aus, für das du eine Karte bestellen möchtest.
  5. Tippe auf „Physische Karte“ oder “virtuelle Karte”.
  6. Wische zwischen den Karten, um den Kartentyp und das Design auszuwählen.
  7. Bestätige deine Bestellung – fertig!
Bei Wise funktioniert das Ganze übrigens genauso intuitiv. Hier kannst du gleich mehrere virtuelle Karten gleichzeitig erstellen und sogar physische Wise Debitkarten ins Ausland schicken lassen – so bist du immer abgesichert, egal wo du gerade bist.

Fazit: Lohnt sich Revolut für dich?

Am Ende des Tages erfüllt die Revolut Karte viele Erwartungen, allerdings verbirgt sich dahinter nicht die klassische Kreditkarte, die du dir vielleicht wünschst. Die Revolut Gebühren Österreich sind je nach Abo unterschiedlich – ob sich eine Debitkarte für 720 EUR im Jahr für dich lohnt, kommt natürlich darauf an, wie ausgiebig du die Leistungen tatsächlich nutzt. Mit dem kostenlosen Abo musst du dich mit vielen Einschränkungen und dem Wochenend-Aufschlag von 1% abfinden.

Wer häufig im Ausland bezahlt, dabei Geld sparen will und Wert auf transparente Gebühren legt, könnte in Wise eine echte Alternative zur Revolut Kreditkarte in Österreich finden. Komplexe Abo-Modelle gibt es hier nicht, sondern einfach nur das kostenlose Multi-Währungs-Konto als idealer Begleiter für deine Abenteuer rund um den Globus.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Revolut Kreditkarte

Kann man Revolut in Österreich nutzen?

Ja, absolut. Revolut ist in Österreich verfügbar und du kannst dich problemlos registrieren und die Revolut Karte in Österreich bestellen.


Kann ich meine Revolut Karte in Österreich benutzen?

Ja, die Revolut Kreditkarte funktioniert nicht nur in Österreich, sondern überall dort, wo Visa bzw. Mastercard akzeptiert wird – also praktisch überall im Land und weltweit.


Wie hoch sind die Gebühren für Revolut in Österreich?

Die Revolut Kreditkarte Kosten in Österreich hängen von deinem Abo ab. Revolut Standard ist kostenlos (plus mind. 6,99 EUR Liefergebühr), Plus kostet 3,99 EUR/Monat, Premium 8,99 EUR/Monat, Metal 15,99 EUR/Monat und Ultra 60 EUR/Monat. Informiere dich aber auch über die Limits und möglichen Zusatzkosten!


Ist die Revolut Karte eine Kreditkarte?

Nein, Revolut ist eine Debitkarte, keine Kreditkarte. Du bekommst keinen Kreditrahmen, stattdessen werden alle Zahlungen sofort vom Konto abgebucht – genau wie bei einer Bankomatkarte.

Quellen (02/2026):
¹ Revolut Abos im Vergleich, Revolut, Jänner 2026


*Bitte siehe dir unsere Nutzungsbedingungen und die Produktverfügbarkeit für deine Region an oder besuche die Wise-Gebührenseite für die aktuellsten Informationen zu Preisen und Gebühren.

Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen stellen keine rechtlichen, steuerlichen oder sonstigen professionellen Beratungsfunktionen seitens Wise Payments Limited oder mit Wise verbundenen Unternehmen dar. Die Publikation ist nicht als Ersatz für die Einholung einer Steuerberatung durch einen Wirtschaftsprüfer oder Steueranwalt gedacht.

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