Amazon Pay Währungsumrechnung: So vermeidest du versteckte Kosten beim Online-Shopping

Lukas Wolff

Amazon Pay klingt für viele ÖsterreicherInnen nach der perfekten Lösung fürs Online Shopping: Ein Klick und schon sind alle deine Zahlungsdaten da – ganz ohne weitere Daten eingeben oder eine neue Registrierung abschließen zu müssen.

Aber was auf den ersten Blick so bequem wirkt, kann dich beim internationalen Shoppen unbemerkt ganz schön was kosten, auch wenn für Amazon KäuferInnen keine dezidierten Amazon Pay Gebühren anfallen. Doch mit ein paar simplen Tricks kannst du diese versteckten Kosten ganz einfach umgehen und weiterhin entspannt einkaufen, ohne dass dein Geldbeutel unnötig leidet. In diesem Artikel erfährst du alles, was du wissen musst.

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Was ist Amazon Pay?

Vielleicht hast du noch nie von Amazon Pay gehört und fragst dich, was es damit überhaupt auf sich hat. Im Grunde ist es nichts anderes als ein praktischer Shortcut beim Bezahlen – und zwar nicht nur auf der Amazon Plattform, sondern auch in Online Shops im Web. Wenn der Shop Amazon Pay anbietet, siehst du beim Artikel oder im Warenkorb den gelben Amazon Pay Button. Ein Klick darauf und deine Amazon Zahlungsdaten werden importiert.¹

Wenn du bereits ein Amazon Konto hast, dann hast du automatisch auch Amazon Pay. Du musst nichts Neues einrichten, keine zusätzlichen Apps runterladen oder dich irgendwo extra registrieren.

Wie funktioniert Amazon Pay in Österreich?

Technisch gesehen funktioniert Amazon Pay als sogenannter Pass-Through Wallet Operator.² Das klingt komplizierter als es ist: Die in deinem Amazon Konto gespeicherten Zahlungsmittel werden tokenisiert und für die Zahlung einfach an den Händler weitergereicht. Es wird bei Amazon kein Guthaben geführt, du kannst also nicht wie bei PayPal ein Amazon Pay Guthaben aufladen oder Ähnliches. Deine hinterlegte Zahlungsmethode wird direkt belastet.

Bei Amazon Pay kannst du die folgenden Zahlungsarten verwenden: Kreditkarte, Debitkarte oder Bankeinzug – also genau das, was du sowieso schon bei Amazon hinterlegt hast, nur eben in externen Webshops. So müssen Unternehmen nicht direkt Amazon Händler werden, können aber trotzdem von der Zahlungs-Infrastruktur von Amazon Pay profitieren.

Amazon Pay in Österreich: Warum es so beliebt ist

Wer hat schon Lust, bei jeder Online Bestellung seine komplette Adresse neu einzutippen? Oder die 16-stellige Kreditkartennummer wieder und wieder abzutippen, während man nebenbei noch den dreistelligen Sicherheitscode sucht?

Der größte Vorteil von Amazon Pay: Mit den in deinem Amazon Konto hinterlegten Zahlungs- und Adressdaten lässt sich die Bezahlung in externen Online Shops im Handumdrehen erledigen. Alles ist schon da, gespeichert und bereit.

Aber es geht nicht nur um Bequemlichkeit. Sicherheit ist ein riesiges Thema beim Online Shopping und auch hier punktet Amazon Pay. Amazon gibt deine vollständige Kreditkarten-, Debitkarten- oder Bankkontonummer nämlich nicht an Online Shops oder gemeinnützige Organisationen weiter, die Amazon Pay akzeptieren. Der Händler erhält lediglich die Informationen, die für den Abschluss und die Abwicklung deiner Transaktion erforderlich sind.

Ein weiterer Vorteil ist die A-bis-Z-Garantie von Amazon.¹ Wenn sich deine Bestellung qualifiziert und die Ware nicht rechtzeitig ankommt oder der Artikel defekt ist, bist du durch Amazon geschützt – auch wenn du nicht direkt bei Amazon, sondern in einem anderen Shop mit Amazon Pay gekauft hast.


Amazon Pay Gebühren Österreich

Als KäuferIn brauchst du nicht befürchten, dass für Amazon Pay Gebühren anfallen – denn diese Amazon Pay Kosten tragen die Webshops, wenn sie Amazon Pay als Zahlungsmittel auf ihrer Website anbieten. Aus diesem Grund findest du den Amazon Pay Button auch noch nicht überall: es ist für viele Händler schlichtweg zu teuer.

Aber trotzdem solltest du die Amazon Pay Ausland Gebühren nicht vernachlässigen. Wenn du nämlich in einem ausländischen Shop einkaufst, wird die Bestellung in der Regel in der lokalen Währung abgerechnet. Mit Amazon Pay wird es hier jedoch komplex.

Die Kostenfalle beim Shoppen in Fremdwährungen

Das Problem liegt in der Amazon Pay Fremdwährungsgebühr – oder genauer gesagt, bei der Währungsumrechnung. Stell dir vor, du kaufst bei einem Shop in den USA ein Paar Sneakers für 100 USD. Beim Checkout hast du bei Amazon die Wahl: Entweder du zahlst in der Originalwährung (also USD), oder du lässt die Währung direkt in EUR umrechnen. Klingt praktisch, ist aber ziemlich teuer.

Wenn du dich nämlich für die automatische Umrechnung entscheidest, kommt der Amazon Pay Wechselkurs zum Einsatz. Dabei handelt es sich keinesfalls um den offiziellen Devisenmittelkurs, sondern einen hauseigenen Wechselkurs, mit dem Amazon einen zusätzlichen Gewinn machen kann.

Das Ärgerlichste ist jedoch, dass du den Kurs vorab nicht erfährst, denn dazu hält sich Amazon bedeckt.³ Erst beim Checkout siehst du, was dich deine Bestellung in EUR kosten würde – und dann musst du erst mühevoll den echten Wechselkurs raussuchen und ihn vergleichen. Außerdem erhebt Amazon eine sogenannte “Exchange Rate Guarantee Fee”, also eine Umrechnungsgebühr, die je nach Bestellsumme ausfällt.

Natürlich kannst du auch einfach die Abrechnung in der Originalwährung wählen. Doch wenn deine Bank zusätzlich Gebühren für die Umrechnung in eine Fremdwährung berechnet, kann auch das teuer werden. Manche österreichischen Banken langen da ordentlich zu und schlagen noch mal ein paar Prozentpunkte oder sogar eine Fixgebühr für Zahlungen im Ausland drauf. So können sich die versteckten Amazon Pay Kosten für einen Auslandseinkauf ganz schön summieren, auch wenn du technisch gesehen keine “Gebühren” zahlst.

Wise & Amazon Pay: Das Setup für das beste aus beiden Welten

Wenn du gerne und oft im Ausland shoppst, suchst du sicherlich nach einer Lösung. Und die ist eigentlich ziemlich einfach: Die Kombination von Wise und Amazon Pay – also die Bequemlichkeit von Amazon Pay und die fairen Wechselkurse von Wise.

Der wichtigste Tipp zuerst: Deaktiviere im Amazon Pay Checkout immer die Währungsumrechnung und wähle stattdessen die Abrechnung in der Originalwährung. Wenn du in den USA einkaufst, solltest du in USD bezahlen, um dir einiges an versteckten Gebühren zu sparen.

Aber wie vermeidest du dann die Fremdwährungsgebühren deiner Bank? Ganz einfach: Hinterlege deine Wise Debitkarte bei Amazon Pay. Wise rechnet nämlich immer zum echten Devisenmittelkurs um – ohne versteckte Aufschläge oder unfaire Umrechnungstricks.

Mit dem Wise Multi-Währungs-Konto kannst du mehr als 40 Währungen halten. Wenn du dann mit einem dieser Währungsguthaben bezahlst (egal ob online oder vor Ort), kostet dich das keinen Cent.

So funktioniert’s:

  1. Bestelle deine Wise Debitkarte (oder erstelle eine virtuelle Karte in der Wise App)
  2. Geh auf dein Amazon Konto und navigiere zu den Zahlungsoptionen
  3. Füge deine Wise Karte als neue Zahlungsmethode hinzu
  4. Lehne im Checkout die automatische Währungsumrechnung über Amazon Pay ab.
  5. Deine Wise Karte wird mit der Originalwährung ohne Aufschläge belastet.

Um die Vorteile von Wise vollkommen auszuschöpfen, solltest du aber vorher dein Guthaben in der jeweiligen Währung aufladen, denn dann ist die Zahlung absolut kostenlos:

  1. Öffne deine Wise App und geh auf dein EUR-Guthaben
  2. Tippe auf "Umtauschen"
  3. Wähle aus, wieviel EUR du in eine andere Währung umtauschen willst – sagen wir mal 100 EUR in USD
  4. Bestätige die Transaktion, und schon wird dein neues USD-Guthaben in der Übersicht angezeigt
  5. Nun kannst du mit deiner Wise Debitkarte oder virtuellen Karte gebührenfrei in USD bezahlen
Der Clou dabei: Du tauschst die Währung zu einem Zeitpunkt um, der dir passt. Wenn der Wechselkurs gerade günstig ist, kannst du schon im Voraus umtauschen. Und beim späteren Shoppen mit Amazon Pay im Ausland zahlst du dann direkt aus deinem USD-Guthaben – ohne jegliche zusätzliche Gebühren. Probiere Wise aus!

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Amazon Pay vs. PayPal vs. Wise: Wer gewinnt?

Natürlich ist Amazon Pay beim Online Shopping nicht die einzige praktische Zahlungsmethode. PayPal ist ein weiterer großer Player im Online Zahlungsgeschäft. Und dass du auch einfach mit deiner Wise Debitkarte bezahlen kannst, weißt du ja schon.

Doch wie schneiden die drei eigentlich im Vergleich ab, wenn's um Fremdwährungen geht? PayPal ist in der Regel noch teurer als Amazon Pay. Beide verwenden zwar ihre eigenen Wechselkurse, bei Amazon Pay sind die aber zumindest noch ein wenig fairer. Bei Wise bekommst du dafür immer den echten Devisenmittelkurs ohne Aufschläge.

Schauen wir uns ein Beispiel an. Sagen wir, wir wollen für 100 USD online einkaufen. So sehen die Wechselkurse Stand 21.01.2026 bei PayPal, Amazon Pay und Wise aus:

ZahlungsmethodeWechselkurs
Wise1 USD = 0,8524 EUR (echter Wechselkurs)
Amazon Pay1 USD = 0,85238 EUR
PayPal⁴1 USD = 0,81564 EUR

Auf den ersten Blick sieht der Wechselkurs bei Amazon Pay nicht schlecht aus. Vergiss aber nicht, dass ja noch die Exchange Rate Guarantee Fee dazu kommt. Die betrug am 21.01.2026 für eine Bestellung von 100 USD ganze 1,14 EUR. Bei PayPal bekommst du generell deutlich weniger für dein Geld, wie der PayPal Wechselkurs zeigt.

Das Schöne ist, dass du dich nicht entscheiden musst. Du kannst weiterhin die Bequemlichkeit von Amazon Pay nutzen – aber mit deiner verknüpften Wise Karte im Hintergrund, sodass du dir die Währungsumrechnung sparen kannst.


Fazit: Bequem shoppen, aber zum echten Preis

Amazon Pay ist und bleibt eine praktische Sache fürs Online Shopping. Die Sicherheit ist top, die Handhabung ist kinderleicht und die A-bis-Z-Garantie gibt dir ein gutes Gefühl beim Einkaufen. Für Amazon Pay Österreich NutzerInnen, die viel im Ausland bestellen, kann die Sache mit den Fremdwährungen aber schnell zur teuren Angelegenheit werden.

Die Lösung ist aber zum Glück simpel: Hinterlege deine Wise Karte bei Amazon Pay, wähle immer die Originalwährung beim Checkout und schon sparst du dir die versteckten Umrechnungsgebühren. Du behältst die Bequemlichkeit von Amazon Pay, zahlst aber den echten Preis – ohne Aufschläge, ohne Überraschungen.

Probiere Wise für deine internationalen Finanzen aus und spare bares Geld!


FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Amazon Pay

Wie funktioniert mit Amazon Pay bezahlen?

Halte beim Bezahlen in deinem bevorzugten Online Shop nach dem Amazon Pay Button Ausschau und klicke im Checkout drauf. Deine bei Amazon hinterlegten Zahlungsdaten werden dann automatisch übernommen und du kannst mit einem Klick bezahlen.


Fallen bei Amazon Pay Gebühren an?

Für dich als KäuferIn fallen bei Amazon Pay grundsätzlich keine Gebühren an – die zahlen nur die Händler. Aber Achtung: Wenn du bei Amazon Pay Ausland Shops einkaufst, kann deine Bank möglicherweise eine Amazon Pay Fremdwährungsgebühr berechnen. Dazu kommen die Gebühren und Wechselkurse von Amazon, wenn du dich für die automatische Umrechnung entscheidest. Mit Wise kannst du diese Kosten aber komplett umgehen.


Wo finde ich Amazon Pay in meinem Konto?

Es ist keine zusätzliche Registrierung erforderlich. Amazon Pay verwendet einfach die in deinem Amazon Konto gespeicherten Informationen und Zahlungsarten, wenn du in einem Shop auf den Button klickst.


Wie wird Amazon Pay abgebucht?

Die Abbuchung erfolgt einfach über deine gespeicherten Zahlungsdaten bei Amazon – also von der Kreditkarte, Debitkarte oder per Bankeinzug, je nachdem, was du hinterlegt hast. Unser Tipp: Hinterlege hier am besten deine Wise Debitkarte, um mögliche Amazon Pay Gebühren sparen zu können.


Ist Amazon Pay sicher?

Ja, der Bezahlvorgang von Amazon Pay ist definitiv sicher. Deine Kartendaten werden nicht an die Händler weitergegeben und viele Käufe sind durch Amazons A-bis-Z-Garantie geschützt – zum Beispiel wenn eine Bestellung nicht rechtzeitig geliefert wird oder Artikel defekt ankommen.

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Quellen (02/2026):
¹ Amazon Pay nutzen, Amazon, Jänner 2026
² Amazon Pay, Internet Ombudsstelle, Jänner 2026
³ Wechselkurse des Amazon Währungumsrechners, Amazon, Jänner 2026
PayPal Wechselkursrechner, PayPal, Jänner 2026


*Bitte siehe dir unsere Nutzungsbedingungen und die Produktverfügbarkeit für deine Region an oder besuche die Wise-Gebührenseite für die aktuellsten Informationen zu Preisen und Gebühren.

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