Geldüberweisung in die USA mit der Volksbank: Ein Leitfaden.

Dominik Sobaniec

Eine Geldüberweisung in die USA mit der Volksbank erfordert einige Schritte und Kenntnisse über die Gebührenstruktur. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie den Prozess effizient gestalten können. Außerdem zeigen wir, wie Wise als kostengünstige Alternative für internationale Überweisungen genutzt werden kann.

Entdecken Sie Wise 🚀

Voraussetzungen für Überweisungen mit der Volksbank

Um eine Überweisung in die USA durchführen zu können, benötigen Sie ein aktives Girokonto bei der Volksbank sowie Zugang zum Online-Banking oder ein Überweisungsformular in der Filiale.

Für die Zahlung selbst brauchen Sie außerdem die vollständigen Bankdaten des Empfängers, also Name, Adresse, Kontonummer, Routing-Nummer (ABA) und – falls vorhanden – den SWIFT-Code der US-Bank.

Je nach Betrag und Zweck kann zusätzlich eine AWV-Meldung an die Deutsche Bundesbank erforderlich sein.

Im Folgenden finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Überweisung in die USA mit der Volksbank.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Überweisung in die USA

Schritt 1: Konto eröffnen (falls noch nicht vorhanden)

Bevor Sie etwas überweisen können, benötigen Sie ein Girokonto bei einer Volksbank. So gehen Sie vor:

💡 1. Bankfiliale auswählen & Termin vereinbaren:

Wählen Sie eine nahegelegene Volksbank-Filiale. Viele ermöglichen auch eine Terminreservierung online.

💡 2. Unterlagen bereithalten:

Für die Kontoeröffnung werden in der Regel benötigt...

➡️ Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass

➡️ Meldebestätigung/Nachweis über den Wohnsitz

➡️ Ggf. Beschäftigungsnachweis oder andere Bonitätsnachweise

➡️ Steueridentifikationsnummer

💡 3. Vertragsunterzeichnung & Legitimation:

Sie unterschreiben den Kontoeröffnungsvertrag und legitimieren sich vor Ort (Postident, Video-Ident oder direkt in der Filiale). Danach erhalten Sie Zugang zu Karten, Online-Banking und ggf. einer VR-Banking-App.

💡 4. Online-Banking einrichten:

Nach Aktivierung des Kontos richten Sie das Online-Banking ein.

Schritt 2: Informationen des Empfängers und seiner Bank beschaffen

Für eine Auslandsüberweisung in die USA brauchen Sie detaillierte Daten als bei einer normalen Überweisung. Sie müssen Ihren Empfänger im Detail kennen.

💡 Sie benötigen:

➡️ Vollständiger Name des Empfängers/der Empfängerin: Vollständiger rechtlicher Name, wie er bei der amerikanischen Bank geführt ist.

➡️ Adresse des Empfängers: Straße, Stadt, Bundesstaat, Postleitzahl und Land.

➡️ Bankname und Adresse: Name der amerikanischen Bank, ggf. Adresse oder Zweigstelle.

➡️ Routing-Nummer / ABA: US-Banken nutzen keinen IBAN im klassischen Sinne, sondern eine neunstellige Routing-Nummer (Transit Nummer / ABA).

➡️ Kontonummer in den USA: Die Kontonummer, wie sie bei der US-Bank geführt wird.

➡️ Verwendungszweck / Referenznummer: Damit der Empfänger Ihre Zahlung eindeutig zuordnen kann.

Schritt 3: Formular wählen – Papier oder digital

Bei der Volksbank habe Sie grundsätzlich zwei Wege, die Auslandsüberweisung zu beauftragen:

➡️ Papierformular: Sie können das Formular entweder als PDF herunterladen oder in der Filiale abholen.

➡️ Online: Im Internetbanking oder in der App.

Schritt 4: Formular ausfüllen

Ob Papier oder digital: Achten Sie darauf, alle Felder sorgfältig und leserlich auszufüllen. Im Folgenden eine detaillierte Anleitung:

➡️ Informationen des Empfängers

➡️ Währung und Betrag: USD und Betrag in USD oder Euro (je nach Auftrag).

➡️ Gebührenregelung:

Bei Überweisungen in die USA haben Sie üblicherweise drei Optionen:

  • BEN (Beneficiary Pays Costs): Die Zahlungsempfangenden tragen die Kosten.
  • OUR (Our Customer Charged): Die Überweisenden übernehmen die Kosten.
  • SHARE: Überweisende und Empfangende teilen sich die Kosten.

➡️ Datum und Unterschrift

➡️ Eigene Kontoinformationen: Ihr Name, Ihre IBAN / Kontonummer bei der Volksbank, Gegebenenfalls Ihre BIC / SWIFT.

Schritt 5: Auftrag einreichen

Je nachdem, welchen Weg Sie gewählt haben:

➡️ Papierformular: Geben Sie den ausgefüllten Auftrag in Ihrer Filiale ab oder werden Sie ihn in den Überweisungseinwurf der Bank.

➡️ Online / Digital: Legen Sie die Auslandsüberweisung im Online-Banking / in der App an.

Schritt 6: Nachverfolgung / Kontrolle

💡 1. Bestätigung der Bank abwarten:

Die Volksbank sendet häufig eine Eingangsbestätigung oder einen Status (z.B. digital oder per Post).

💡 2. Laufzeit und Kontrolle:

Planen Sie typischerweise 2 bis 5 Bankarbeitstage ein, in manchen Fällen kann es länger dauern. Falls der Empfänger das Geld nicht erhält, können Sie mit Ihrer Bank prüfen, wo sich der Zahlungsweg verzögert.

Schritt 7: Meldepflicht prüfen (bei großen Beträgen)

Wenn der Betrag Ihrer Überweisung eine bestimmte Grenze überschreitet (50.000 EUR oder der Gegenwert) oder wenn der Zweck meldepflichtig ist (z. B. Kapitalverkehr, Investitionen), müssen Sie die Transaktion gemäß der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) melden.

Gebühren und Wechselkurse der Volksbank

💡 Gebühren:

Wenn Sie Geld in die USA überweisen, lohnt sich ein genauer Blick auf die Gebühren und den Wechselkurs. Beide Faktoren bestimmen, wie viel Ihr Empfänger am Ende tatsächlich erhält – und wie teuer Ihre Überweisung wirklich wird.

Bei der Volksbank fallen für Auslandsüberweisungen außerhalb des SEPA-Raums – also auch für Zahlungen in die USA – gesonderte Entgelte an. Diese können je nach regionaler Volksbank leicht variieren, da jede Genossenschaftsbank ihre eigenen Preislisten führt.

Den genauen Betrag erfahren Sie im Preis- und Leistungsverzeichnis Ihrer regionalen Volksbank – meist auf der Website.

💡 Wechselkurse:

Bei Zahlungen in US-Dollar wird Ihr Betrag in der Regel zum Wechselkurs der Volksbank bzw. DZ Bank (der genossenschaftlichen Zentralbank) umgerechnet. Dieser Kurs unterscheidet sich vom sogenannten Devisenmittelkurs, den Sie z.B. bei Google oder auf Finanzportalen sehen.

Banken schlagen meist eine Wechselkursmarge auf – also einen kleinen Aufschlag auf den echten Marktkurs. Diese Marge kann je nach Bank zwischen 0,5 % und 2,5 % liege. Sie ist im Preisverzeichnis meist nicht explizit ausgewiesen, aber sie wirkt sich direkt auf den Endbetrag aus, den Ihr Empfänger erhält.

💡 So behalten Sie den Überblick:

➡️ Prüfen Sie vor jeder Überweisung, welchem Umrechnungskurs Ihre Bank verwendet.

➡️ Vergleichen Sie den Kurs mit dem aktuellen Mittelkurs (z.B. über Google).

➡️ Lassen Sie sich vor dem Absenden anzeigen, welche Gebühren und Spesenregelungen (OUR, SHA, BEN) angewendet werden.

Hier Gebühren und Wechselkurse vergleichen 👈

Vor- und Nachteile der Nutzung der Volksbank für internationale Überweisungen

✅ Vorteile

➡️ Online- und Filialemöglichkeiten: Sie können den Überweisungsauftrag schriftlich, online oder am Service-Terminal schicken. Das heißt, Sie entscheiden sich selbst, ob Sie Ihre Überweisung in die USA flexibel und zeitunabhängig von zu Hause erledigen möchten oder lieber persönliche Unterstützung in einer Filiale in Anspruch nehmen.

➡️ Schutz: Sollte bei einer Überweisung einmal ein Fehler passieren, kann die Volksbank eine Rückholung des Betrags versuchen – vorausgesetzt, Sie melden sich sofort nach der Feststellung des Fehlers bei Ihrer Bank. Eine Rückbuchung ist zwar nicht immer garantiert (besonders bei bereits gutgeschriebenen Auslandstransaktionen), aber die Volksbank unterstützt Sie bestmöglich beim Rückholversuch.

➡️ Kein neues Konto oder Registrierung nötig: Wenn Sie bereits ein Konto bei der Volksbank haben, müssen Sie keinen zusätzlichen Service aktivieren oder sich bei einem externen Anbieter registrieren

❌ Nachteile

➡️ Dauer: Auslandsüberweisungen in die USA dauern bei der Volksbank in der Regel mindestens fünf Werktage, können aber je nach involvierten Korrespondenzbanken auch länger brauchen.

➡️ Weniger Transparenz: Ein häufiger Nachteil bei traditionellen Banküberweisungen ist die eingeschränkte Nachvollziehbarkeit der Zahlung. Sie sehen in der Regel nicht, welche Zwischenbanken beteiligt sind, welcher Wechselkurs genau angewendet wurde oder welche Gebühren auf dem Weg abgezogen werden. Dadurch kann der tatsächlich ankommende Betrag geringer sein als erwartet.

➡️ Höhere Gesamtkosten: Neben den ausgewiesenen Bankgebühren fällt häufig auch ein versteckter Aufschlag im Wechselkurs an. Außerdem können zusätzliche Korrespondenzbankgebühren entstehen, die im Voraus schwer einzuschätzen sind – vor allem bei der Entgeltoption OUR, bei der Sie alle Kosten übernehmen.

Sparen Sie mit Wise 💰

Wie Wise Ihnen bei kostengünstigen Überweisungen helfen kann

Mit Wise können Sie Geld in die USA schnell, transparent und zu echten Wechselkursen überweisen – ganz ohne versteckte Gebühren. Der Betrag wird zum echten Devisenmittelkurs umgerechnet, also ohne Bankaufschlag, und Sie sehen schon vor dem Absenden genau, wie viel Ihr Empfänger erhält.

Da Wise lokale Zahlungssysteme nutzt, laufen viele Überweisungen innerhalb weniger Stunden statt mehrerer Tage. So sparen Sie nicht nur Geld, sondern auch Zeit – und behalten jederzeit den Überblick über Gebühren, Kurs und Ankunftszeit Ihrer Zahlung.

So registrieren Sie sich bei Wise

Die Registrierung bei Wise ist einfach und unkompliziert. So funktioniert’s:

Schritt für Schritt zum Wise Konto

💡 Website oder App öffnen:

Egal ob am Laptop oder per Handy - starten Sie über Wise.com oder direkt in der Wise App.

💡 Kontoart wählen:

Privat oder geschäftlich - entscheiden Sie direkt oder später. Viele nutzen beides, sauber getrennt.

💡 Registrieren:

Mit E-Mail und Passwort oder via Google, Apple oder Facebook. Ganz nach Geschmack.

💡 Verifizieren:

Laden Sie ein gültiges Ausweisdokument hoch. Bei Business-Konten zusätzlich Infos zur Firma.

💡 Adresse bestätigen:

Per Stromrechnung, Steuerbescheid oder Kontoauszug - Hauptsache: klar lesbar und aktuell.

💡 (Optional) Wise Karte bestellen:

Direkt in der Wise App - physisch oder digital. Perfekt für Reisen, Online-Shopping oder spontane Fremwährungsausgaben.

💡 Unser Tipp:

Legen Sie gleich ein paar Währungen an, testen Sie die Wise App, empfangen Sie erste Zahlungen. Ein Konto, das weltweit denkt, eröffnet auch neue Wege.

Effiziente Geldüberweisungen in die USA mit Wise

Wer regelmäßig Geld in die USA überweist – sei es an Familienmitglieder, Geschäftspartner oder zur Bezahlung von Dienstleistungen – weiß, dass internationale Zahlungen oft mit hohen Gebühren, langen Bearbeitungszeiten und intransparenten Wechselkursen verbunden sind.

Die Volksbank bietet hierfür solide und sichere Lösungen, besonders für Kundinnen und Kunden, die persönlichen Service und den direkten Kontakt zu ihrer Hausbank schätzen. Doch wer mehr Flexibilität, Schnelligkeit und Kosteneffizienz sucht, profitiert häufig von modernen Alternativen wie Wise.

Bei der Volksbank erfolgt eine Überweisung in die USA über das klassische Bankensystem (SWIFT-Netzwerk). Das Verfahren ist zuverlässig, erfordert jedoch eine gewisse Vorbereitung und Geduld: uslandsüberweisungen dauern in der Regel mindestens fünf Werktage, manchmal länger – je nach Anzahl der beteiligten Korrespondenzbanken. Auch die Kosten können sich summieren: Neben einer festen Auslandsüberweisungsgebühr wird der Betrag meist zu einem hausinternen Wechselkurs umgerechnet, der einen Aufschlag auf den echten Marktkurs enthält. Hinzu kommen unter Umständen zusätzliche Gebühren auf Empfängerseite, besonders bei der Entgeltoption OUR, bei der Sie als Auftraggeber alle Kosten übernehmen.

Zwar bietet die Volksbank verschiedene Wege zur Auftragserteilung – online, am Terminal oder per Formular in der Filiale – und unterstützt Kundinnen und Kunden im Falle von Rückholungen fehlerhafter Überweisungen.

💡 Dennoch bleibt der Prozess oft weniger transparent:

Sie erfahren in der Regel erst nachträglich, welcher Kurs tatsächlich angewendet und welche Gebühren auf dem Weg einbehalten wurden. Für einmalige oder größere Zahlungen mag dieser Weg sinnvoll sein, doch bei häufigen Transfers kann er schnell teuer und umständlich werden.

Hier setzt Wise an. Das Fintech-Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, internationale Überweisungen einfacher, schneller und günstiger zu machen. Im Gegensatz zu traditionellen Banken nutzt Wise lokale Konten auf beiden Seiten der Transaktionen – Sie überweisen Ihr Geld auf ein deutsches Konto, und Wise zahlt den Betrag aus einem US-Konto an den Empfänger aus. Dadurch entfällt das teure SWIFT-System, und Sie profitieren vom echten Devisenmittelkurs, also dem Kurs, den Sie auch bei Google sehen.

💡 Die Gebührenstruktur von Wise ist vollständig transparent:

Schon vor dem Absenden sehen Sie genau, wie viel die Überweisung kostet, welcher Wechselkurs gilt und wann das Geld voraussichtlich ankommt. In vielen Fällen dauert die Überweisung nur wenige Stunden. Zudem können Sie Ihr Wise-Konto kostenlos eröffnen und für verschiedene Währungen nutzen – ideal, wenn Sie regelmäßig in den USA Geld senden oder empfangen.

Während die Volksbank also mit persönlicher Beratung und sicherem Service punktet, überzeugt Wise durch Effizienz, Klarheit und geringe Kosten. Wer seine Zahlungen flexibel online verwalten möchte, findet in Wise eine moderne Lösung, die internationalen Geldverkehr so einfach macht wie eine Inlandsüberweisung.

Legen Sie jetzt los - mit Ihrem persönlichen Wise Multi-Währungs-Konto 💡


Verwendete Quellen (Stand 20.03.2026):
  1. Monito.com
  2. Exiap.de
  3. VR.de
  4. VRBank-FFB.de?

*Bitte siehe dir unsere Nutzungsbedingungen und die Produktverfügbarkeit für deine Region an oder besuche die Wise-Gebührenseite für die aktuellsten Informationen zu Preisen und Gebühren.

Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen stellen keine rechtlichen, steuerlichen oder sonstigen professionellen Beratungsfunktionen seitens Wise Payments Limited oder mit Wise verbundenen Unternehmen dar. Die Publikation ist nicht als Ersatz für die Einholung einer Steuerberatung durch einen Wirtschaftsprüfer oder Steueranwalt gedacht.

Wir geben keine Zusicherungen, Gewährleistungen oder Garantien, dass die in dieser Publikation enthaltenen Inhalte korrekt, vollständig oder aktuell sind.

Geld ohne Grenzen

Erfahre mehr

Tipps, News und Updates für deine Region