SHA, BEN, OUR: Was bedeuten die Codes bei der Auslandsüberweisung in der Schweiz?
Was bedeuten SHA, BEN und OUR bei Auslandsüberweisungen aus der Schweiz? Erfahre, wer welche Gebühren trägt und wie du versteckte SWIFT-Kosten vermeidest.
Paysend ist eine digitale Option für Auslandsüberweisungen in der Schweiz, wenn Geld schnell an Karten, Bankkonten oder Wallets gehen soll. Entscheidend sind Gebühren, Wechselkurse und verfügbare Empfangswege. Dieser Ratgeber zeigt, worauf du achten solltest und wann andere Anbieter wie Wise als Alternative interessant sein könnten.
Paysend ist ein digitaler Zahlungsdienst für internationale Geldtransfers. Nutzer in der Schweiz können online Geld in andere Länder senden, meist direkt an Bankkonten, Visa- oder Mastercard-Karten und je nach Zielland auch an digitale Wallets.
Im Hintergrund nutzt Paysend das eigene Paysend Payment Network. Es kombiniert Card-to-Card-Zahlungen mit Partnerlösungen und ermöglicht dadurch je nach Zielland verschiedene Empfangswege. Der Empfänger braucht also nicht zwingend immer ein eigenes Paysend-Konto.
Paysend bietet Funktionen wie Geld senden, Geld anfordern und die Anzeige von Gebühr und Wechselkurs noch vor dem Abschluss. Das lässt sich zentral in der App nachvollziehen und verwalten. Praktisch ist vor allem, dass du vor dem Senden siehst, wie viel Geld tatsächlich beim Empfänger ankommen soll.
In der Schweiz richtet sich Paysend vor allem an Privatpersonen, die Familie unterstützen, Rechnungen im Ausland zahlen oder regelmässig kleinere bis mittlere Beträge überweisen. Insgesamt kannst du mit dem Anbieter Geld in mehr als 170 Länder versenden.
Paysend Plc ist ein in Schottland registriertes Unternehmen, das von der britischen Financial Conduct Authority als E-Geld-Institut zugelassen ist und nach eigenen Angaben weltweit über 12 Millionen Kunden zählt.1,2,3
Eine Paysend Auslandsüberweisung läuft vollständig online. Als Erstes brauchst du dafür ein eigenes Paysend-Konto. Bei der Registrierung werden Mobilnummer, Vor- und Nachname, Geburtsdatum und Wohnadresse abgefragt. Danach kannst du die Paysend-App oder die Website nutzen, um eine neue Überweisung vorzunehmen.
So kannst du mit Paysend Geld überweisen:4,5
Die Paysend-Kosten bestehen in der Regel aus einer festen Überweisungsgebühr. Der genaue Betrag hängt vom Zielland, von der Empfangsmethode und teilweise auch vom gewählten Zahlungsweg ab.
Für viele Überweisungen aus der Schweiz liegt die sichtbare Gebühr bei 2,90 CHF, etwa bei Transfers nach Deutschland, Österreich, Italien oder Portugal. Je nach Land und Empfangsmethode kann die Gebühr aber abweichen. Deshalb lohnt sich der Blick in die Kostenübersicht direkt vor der Bestätigung.
Zusätzlich können Kosten ausserhalb von Paysend entstehen. Bei Kreditkarten kann die eigene Bank Gebühren für die Finanzierung der Überweisung verlangen. Auch die Empfängerbank oder der Kartenanbieter des Empfängers kann je nach Konto- oder Kartenbedingungen eine Gebühr berechnen. Diese fremden Kosten sind nicht Teil der Paysend-Gebühr.5,6,7,8
| Kostenpunkt | Bedeutung | Beispiel oder Hinweis |
| Feste Paysend-Gebühr | Direkte Gebühr für die Überweisung | Häufig 2,90 CHF bei Transfers aus der Schweiz |
| Wechselkurs | Bestimmt den Betrag in der Zielwährung | Mittelmarktkurs; aktueller Kurs wird vor dem Absenden angezeigt |
| Kosten der eigenen Bank | Möglich bei Karten- oder Kreditkartenzahlung | Hängt von deiner Schweizer Bank ab |
| Kosten der Empfängerbank | Möglich beim Empfänger im Ausland | Abhängig von Konto, Karte und Land |
Bei einer Auslandsüberweisung mit Paysend zählt nicht nur die fixe Gebühr. Auch der Wechselkurs entscheidet darüber, wie viel Geld beim Empfänger ankommt. Paysend legt den Kurs zum Zeitpunkt der Überweisung fest und zeigt ihn vor dem Absenden an. Der Kurs kann sich im Tagesverlauf ändern und von öffentlich angezeigten Marktkursen abweichen. Paysend verwendet dafür einen Mittelmarktkurs. Bei grösseren Summen lohnt sich der Vergleich mit anderen Anbietern wie Wise daher umso mehr.9,10
Bei einer Paysend Auslandsüberweisung aus der Schweiz hängt die verfügbare Zahlungsmethode vom konkreten Transfer ab. Möglich sind Zahlungen per Karte, Bankkonto, Apple Pay, Google Pay oder Online-Banking. Welche Option tatsächlich erscheint, hängt vom Zielland, der Währung und der gewählten Empfangsmethode ab.
Eine Karte kann im Paysend-Konto gespeichert werden. Nach einer erfolgreichen Überweisung wird sie automatisch mit dem Konto verknüpft. Bei Kartenzahlungen kann zusätzlich eine Gebühr der eigenen Bank entstehen, etwa wenn die Bank die Zahlung als Kreditkarten- oder Auslandstransaktion behandelt.
Für Kartenüberweisungen gelten eigene Sende- und Empfangslimits. Konto-Limits können nach zusätzlicher Verifizierung steigen. Empfangslimits hängen dagegen vom Zielland, vom Zeitraum oder von der gewählten Zustellmethode ab. Wenn ein Betrag zu hoch ist, zeigt Paysend den maximal möglichen Betrag an. Dann bleibt nur, den Betrag aufzuteilen, es später erneut zu versuchen, eine andere Zustellmethode zu wählen oder einen anderen Anbieter wie z.B. Wise zu prüfen.1,9,11,12,13,14
| Zahlungsmethode | Nutzung bei Paysend | Wichtiger Punkt |
| Debitkarte | Möglich, wenn angezeigt | Karte kann im Konto gespeichert werden |
| Kreditkarte | Möglich, wenn angezeigt | Bank kann Zusatzgebühren berechnen |
| Apple Pay / Google Pay | Je nach Gerät, Land und Verfügbarkeit | Praktisch für mobile Zahlungen |
| Bankkonto / Online-Banking | Nur wenn im Transfer auswählbar | Bearbeitung kann länger dauern |
Mit Paysend gibt es in der Schweiz zwei Wege, Geld zu empfangen. Entweder sendet dir jemand direkt Geld auf ein Kartenkonto oder ein persönliches Bankkonto. Dann brauchst du als Empfänger normalerweise kein eigenes Paysend-Konto. Wichtig sind nur korrekte Empfängerdaten, etwa Name, Kartendaten oder Bankverbindung.
Die zweite Möglichkeit ist eine Geldanforderung über Paysend. Dafür nutzt du die App, gibst Betrag und Währung ein und schickst die Anfrage an die Person, die zahlen soll.
Welche Empfangsmethode möglich ist, hängt vom Absenderland und vom gewählten Zahlungsweg ab. In der Schweiz kann Geld je nach Transfer auf einem persönlichen Bankkonto oder einer Karte ankommen. Welche Empfangswährung, Gebühr und Methode im konkreten Fall gelten, siehst du vor dem Absenden. Fremde Bankgebühren sind trotzdem möglich.3,4,11,15
Die Dauer hängt bei Paysend vor allem von der gewählten Auszahlungsart, der Empfängerbank und dem Zeitpunkt der Zahlung ab. Karten- und Wallet-Überweisungen kommen normalerweise innerhalb weniger Minuten an. In einzelnen Fällen kann es bis zu 30 Minuten dauern.
Banküberweisungen brauchen meist länger. Sie werden in der Regel innerhalb von einem Arbeitstag abgeschlossen, können durch Bankprozesse aber auch verzögert werden. Wochenenden, Feiertage, Prüfungen durch die Empfängerbank oder eine noch nicht bestätigte Zahlung können den Transfer ausbremsen.
Auch die Einzahlung spielt eine Rolle. Kartenzahlungen werden meist schnell bestätigt, selten dauert es bis zu einer Stunde. Bankbasierte Einzahlungen können je nach Bank bis zu drei Werktage brauchen.16,17,18
Paysend deckt Transfers aus der Schweiz in über 170 Länder ab. Du solltest jedoch bedenken, dass nicht jedes Land dieselben Empfangswege bietet. In manchen Ländern sind Bankkonten und Karten möglich, in anderen nur Karten oder digitale Wallets.
Welche Kombination aus Zielland, Währung, Gebühr und Empfangsmethode verfügbar ist, hängt vom konkreten Transfer ab. Die Länderseiten geben eine erste Orientierung, verbindlich sind aber die Angaben im Überweisungsformular. Dort zeigt Paysend vor dem Absenden Gebühr, Wechselkurs und genauen Empfangsbetrag an.1,15
Paysend punktet in der Schweiz vor allem mit einem einfachen Zahlungsablauf. Gebühr, Wechselkurs und Empfangsbetrag sind vor dem Absenden sichtbar. Das macht internationale Zahlungen übersichtlicher als bei manchen klassischen Banküberweisungen. Je nach Zielland können die verfügbaren Empfangsmethoden wie Karten, Bankkonten, digitale Wallets oder Bargeldabholung interessant sein.
Ganz ohne Haken ist Paysend aber nicht. Die verfügbaren Methoden unterscheiden sich je nach Land. Auch der Wechselkurs sollte geprüft werden, weil am Ende nicht nur die fixe Gebühr zählt (die bei kleineren Beträgen verhältnismässig hoch ist), sondern der tatsächliche Empfangsbetrag. Für grössere Summen lohnt sich daher ein Vergleich.
| Vorteile | Nachteile |
| Transfers in über 170 Länder möglich | Nicht jede Empfangsmethode ist in jedem Land verfügbar |
| Gebühr, Wechselkurs und Empfangsbetrag sind vor dem Senden sichtbar | Der Wechselkurs kann den Gesamtpreis besonders bei hohen Beträgen spürbar beeinflussen |
| Zahlungen an Karten, Bankkonten, Wallets oder zur Bargeldabholung je nach Zielland | Zusatzkosten durch eigene Bank oder Empfängerbank möglich |
| App für iOS, Android und AppGallery verfügbar | Bei Banküberweisungen können Verzögerungen entstehen |
| Empfänger braucht bei vielen Transfers kein eigenes Paysend-Konto |
Das Multi-Währungs-Konto von Wise ist nicht nur auf Auslandsüberweisungen, sondern bietet dir auch weitere unkomplizierte internationale Zahlungslösungen mit geringen, transparenten Gebühren:
Ein Konto – 40+ Währungen: Halte Guthaben in den Währungen, die du nutzt – von Euros, über Schweizer Franken bis hin zu britischen Pfund oder US-Dollars.
Faire Wechselkurse: Du bekommst den aktuellen Devisenmittelkurs.
Wise Debitkarte: Bezahle weltweit kostenlos mit deiner Karte, wenn du ausreichend Guthaben in der jeweiligen Währung hast, und hebe bis zu 230 CHF im Monat ohne Wise-Gebühren ab (in maximal 2 Abhebungen).
Lokale Kontodaten: Erhalte lokale Kontodetails für die Eurozone, die USA, Grossbritannien, Australien und mehr – perfekt für Gehaltszahlungen oder Überweisungen von Familie und Freunden im Ausland.
Alles per App: Geld senden, wechseln, ausgeben – geht alles direkt über dein Handy oder die Webseite.
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Paysend Plc ist als E-Geld-Institut von der britischen Financial Conduct Authority reguliert. Transaktionen sind PCI-DSS-zertifiziert. Trotzdem bleibt dein eigenes Verhalten der wichtigste Faktor, um die Sicherheit zu gewährleisten. Dazu gehört beispielsweise, dass du Einmalpasswörter, App-Code und Zugangsdaten nie an andere Personen in Chats oder E-Mails sendest. Auch Paysend fragt solche sensiblen Daten nicht über den Support ab.
Paysend eignet sich vor allem für Privatpersonen, die kleinere bis mittlere Beträge aus der Schweiz ins Ausland senden möchten und vorher Gebühr, Wechselkurs und Empfangsbetrag sehen wollen. Praktisch ist der Dienst bei Transfers an Karten, Bankkonten, digitale Wallets oder Bargeldabholstellen, sofern diese Methode im Zielland verfügbar ist. Für höhere Beträge lohnt sich jedoch nicht nur wegen den relativ niedrigen Limiten ein Blick auf andere Anbieter, sondern auch, weil der Wechselkurs bei grösseren Beträgen stärker ins Gewicht fällt.
Zu den Paysend-Alternativen in der Schweiz gehören Banken, klassische Transferdienste und digitale Anbieter wie Wise. Entscheidend ist nicht nur die sichtbare Gebühr. Du solltest immer prüfen, welcher Betrag beim Empfänger ankommt. Gerade bei Währungswechseln kann ein besserer Kurs mehr ausmachen als ein paar Franken Unterschied bei der Transfergebühr.
Quellen (Stand 05.05.2026)*Services für Schweizer Kunden werden von Wise Payments Limited zur Verfügung gestellt. Wise Payments Limited ist als Electronic Money Institution (EMI) bei der UK Financial Conduct Authority (FCA) mit der Zulassungsnummer 900507 registriert.
*Bitte siehe dir unsere Nutzungsbedingungen und die Produktverfügbarkeit für deine Region an oder besuche die Wise-Gebührenseite für die aktuellsten Informationen zu Preisen und Gebühren.
Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen stellen keine rechtlichen, steuerlichen oder sonstigen professionellen Beratungsfunktionen seitens Wise Payments Limited oder mit Wise verbundenen Unternehmen dar. Die Publikation ist nicht als Ersatz für die Einholung einer Steuerberatung durch einen Wirtschaftsprüfer oder Steueranwalt gedacht.
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