Wie kann man als Schweizer ein englisches Geschäftskonto eröffnen?
Kann man als Schweizer ein englisches Firmenkonto eröffnen? Alles zu Voraussetzungen, beliebten Banken und Alternativen ohne Wohnsitz in England.
Frankreich ist als Nachbarland und Teil des Euroraums für viele Schweizer Unternehmer interessant, die Euro-Rechnungen stellen oder ihren Kundenstamm vor Ort ausweiten möchten. Ein Geschäftskonto in Frankreich kann diese Abläufe vereinfachen, kann andererseits aber auch kompliziert zu eröffnen und mit viel Papierkram verbunden sein. Neben klassischen Filialbanken setzen deshalb immer mehr Unternehmer auf Online-Banken oder internationale Fintechs wie Wise Business.
In diesem Artikel erfährst du, wie du ein Geschäftskonto in Frankreich eröffnest, welche Banken Firmenkonten in Frankreich anbieten und wie du alternativ ein internationales Geschäftskonto mit Wise eröffnest, um Zahlungen in 40+ Währungen zu verwalten.
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Auch als Schweizer kannst du grundsätzlich ein französisches Geschäftskonto eröffnen. Dafür benötigst du jedoch ein paar Dokumente. Bei einem Firmenkonto in Frankreich schaut die Bank genau hin, um dich und dein Geschäft zu überprüfen und einzustufen.
Für ein Geschäftskonto in Frankreich müssen normalerweise folgende Voraussetzungen erfüllt sein:1,2,3
Du solltest dich gründlich vorbereiten, wenn du ein Geschäftskonto in Frankreich eröffnen möchtest. Dadurch sparst du dir zusätzliche Rückfragen und kannst den Prozess beschleunigen. Für die Gewährung eines Geschäftskontos in Frankreich zählt am Ende, ob die Bank deine Identität, dein Unternehmen und die dazugehörigen Geldflüsse nachvollziehen kann.
Wenn du eine französische Gesellschaft gründest, ist ein französisches Konto für die Einzahlung des Stamm- oder Aktienkapitals Teil des Gründungsprozesses. Danach musst du das Konto nicht zwingend behalten, in der Praxis hilft es allerdings mit der Trennung geschäftlicher und privater Finanzen.
So läuft die Kontoeröffnung in Frankreich typischerweise ab:4,5,6

Ein Firmenkonto in Frankreich bekommst du bei den meisten grossen Banken. Der Knackpunkt ist der Weg dorthin. Manche Institute lassen dich online starten, andere wollen zuerst ein Gespräch in der Filiale. Für einen Vergleich der Geschäftskonten hilft es, kurz zu prüfen, was für dein Setup realistisch ist.
BNP Paribas führt Geschäftskonten für professionelle Kunden und bietet digitale Verwaltungslösungen an. Die Kontoeröffnung kannst du online anstossen. Für Kunden, die nicht in Frankreich wohnen, hat BNP Paribas eine eigene Stelle, die sich um internationale Kontoanfragen kümmert.
Société Générale ist eine klassische Universalbank mit einem breiten Angebot für Selbständige und Unternehmen. Du findest dort typische Kontopakete, die auf den Geschäftsalltag ausgelegt sind. Wenn du regelmässig in Frankreich unterwegs bist oder Kunden vor Ort hast und zusätzlich Wert auf Filialservice setzt, kann das eine interessante Option sein.
Crédit Agricole ist stark regional aufgestellt. Das merkst du schnell, weil vieles über die jeweiligen Regionalbanken läuft. Für kleinere Firmen, Handwerker, Freiberufler oder Einzelfirmen ist das häufig praktisch. Es bedeutet Nähe, klare Wege, und oft ein Fokus auf den Alltag statt auf komplizierte Angebote. Wenn du dir einen Ansprechpartner vor Ort wünschst, passt diese Bank besser als manche reine Online-Lösung.
Banque Populaire gehört ebenfalls zur klassischen Bankwelt, ist aber im Geschäftskundenbereich sehr auf praktische Lösungen für kleinere Unternehmen ausgerichtet. Der Einstieg ist unter Umständen online möglich, bei komplexen Firmenstrukturen läuft es eher über die Agentur. Wenn du Wert auf eine Bank legst, die viele lokale Betriebe betreut, ist dies eine mögliche Anlaufstelle.
Crédit Mutuel ist genossenschaftlich geprägt und arbeitet ebenfalls regional. Der Ablauf ist oft stärker beratergetrieben und daher weniger schnell. Das kann hilfreich sein, wenn dein Setup komplexer ist oder du nicht nur ein Konto willst, sondern auch andere Dienste bedenken musst.
| Kontogebühren | Ohne Wohnsitz in Frankreich | Online-Kontoeröffnung ohne französische Adresse | |
| BNP Paribas | Ab 57,50 € mtl. | ✔️ | ❌ |
| Société Générale | Ab 42 € mtl. | ✔️ | ❌ |
| Crédit Agricole | Ab 8 € mtl. | ✔️ | ❌ |
| Banque Populaire | Ab 9,90 € mtl. | ✔️ | ❌ |
| Crédit Mutuel | Ab 12 € mtl. | ❌ | ❌ |
| Wise Business | Einmalig 55 CHF | ✔️ | ✔️ |
Gebühren Stand 05.03.20267,8,9,10,11

Die Eröffnung eines französischen Geschäftskontos kann für Schweizer Unternehmer mühsam werden, gerade ohne festen Sitz in Frankreich. Wise ist eine gute Alternative, wenn du ein Euro-Konto fürs Business brauchst und zusätzlich auch andere Währungen günstig und unkompliziert verwalten willst.
Mit Wise bekommst du Kontodetails für EUR und 8+ andere Währungen, mit denen du Business-Zahlungen über die örtlich gängigen Standards (z.B. IBAN) annehmen kannst. Ausserdem kannst du in deinem Wise Business Konto 40+ Währungen halten, umtauschen oder für internationale Zahlungen nutzen.
In der Schweiz fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 55 CHF an. Monatliche Kontoführungsgebühren gibt es nicht. Du zahlst nur nutzungsabhängig, etwa beim Senden von Geld oder beim Währungswechsel eine kleine prozentuale Gebühr ab 0,23 Prozent, je nach Währung und Betrag.
Der Währungswechsel läuft zum Devisenmittelkurs. Das hilft, wenn du beispielsweise Einnahmen in EUR hast, Rechnungen aber teilweise in CHF oder einer anderen Währung begleichen musst.
Auch Ausgaben lassen sich mit Wise Business zur besseren Abrechnung und Übersicht strukturieren: Du kannst Business-Debitkarten nutzen und bei Bedarf mit unterschiedlichen Freigaben an Teammitglieder verteilen. Die erste Karte ist gratis, zusätzliche Karten kosten einmalig 4 CHF. Auch der Bargeldbezug ist damit möglich. Bis zu 200 CHF pro Monat sind in zwei Abhebungen kostenfrei. Danach fallen 1,75 Prozent des Betrags plus 0,50 CHF pro Abhebung an.
Mit Funktionen wie Sammelzahlungen, Schnittstellen zu Buchhaltungsprogrammen und der Open API kannst du Abläufe vereinfachen und teils automatisieren. Das nimmt dir Routinearbeit ab, die sonst für das Abgleichen von Rechnungen und Zahlungendrauf geht.
So einfach eröffnest du ein Geschäftskonto mit Wise Business:
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Ja, das ist teils möglich, Banken prüfen bei Nichtansässigen jedoch oft strenger und verlangen unter Umständen mehr Nachweise. In der Praxis hängt es also vom jeweiligen Anbieter ab. Internationale Zahlungsdienstleister, welche die Verwaltung mehrerer Währungen in einem Konto ermöglichen, können eine gute Alternative sein – insbesondere wenn du keinen Wohn- oder Firmensitz in Frankreich hast.
Die Bank möchte in der Regel Info zu dir, deiner Firma und darüber, woher das Geld kommt. Typisch sind deshalb Ausweis, Nachweis der Firma, Adressnachweis und Angaben zu wirtschaftlich Berechtigten. Je nach Bank kommen Dokumente zur Tätigkeit dazu, zum Beispiel Verträge oder eine kurze Erklärung deines Geschäftsmodells.
Das hängt stark vom Anbieter und deinem Geschäftsmodell ab. Je einfacher die Überprüfung von Geschäftsführern, Firma und Geldflüssen, desto zügiger läuft normalerweise die Kontoröffnung.
Banken in Frankreich werden von der ACPR beaufsichtigt. Dazu kommt die gesetzliche Einlagensicherung über den FGDR, die Einlagen pro Kunde und Bank bis zu 100'000 Euro absichern kann. Diese Absicherung gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen. In der Praxis spielt zusätzlich die Kontosicherheit eine Rolle, etwa starke Authentifizierung im Onlinebanking.
Typisch sind Gebühren für die Kontoführung, Karten und Zusatzkarten, Überweisungen, Bargeldbezüge und je nach Bank auch pro Buchung oder eine Kommission auf Kontobewegungen. Dazu kommen Kosten für Auslandzahlungen und Währungswechsel, falls du häufig grenzüberschreitend Geld bewegst.
Quellen (Stand 05.03.2026):*Services für Schweizer Kunden werden von Wise Payments Limited zur Verfügung gestellt. Wise Payments Limited ist als Electronic Money Institution (EMI) bei der UK Financial Conduct Authority (FCA) mit der Zulassungsnummer 900507 registriert.
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