Digital Nomad Visum für Indonesia/Bali. Auf was müssen Österreicher achten?
Du willst remote aus Bali arbeiten? Hier erfährst du alles zum Remote Worker Visa Indonesien – Voraussetzungen, Kosten und wichtige Hinweise für Österreicher.
Ein Laptop, eine stabile Internetverbindung und die Welt als dein Büro – klingt nach Traumjob? Genau das macht den Reiz des Lebens eines Digital Nomads aus. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ihre Arbeit ortsunabhängig zu gestalten und dabei Länder, Kulturen und Lebensweisen zu entdecken.
Doch so verlockend das klingt, es ist nicht nur ein Dauerurlaub mit Strandkulisse. Um als Digital Nomad erfolgreich zu sein, brauchst du Planung, Struktur und die richtigen Tools. In diesem Artikel erfährst du, wie du den Einstieg schaffst, welche Länder sich am besten eignen und warum Wise der ideale Begleiter für dein digitales Nomadenleben ist, wenn es um die Verwaltung deiner internationalen Finanzen geht.
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Die Welt steht dir offen – aber wo fängst du an, wenn du Digital Nomad werden willst? Einige Destinationen haben sich als wahre Hotspots für digitale Nomaden etabliert:
Aber Achtung: Nur weil ein Land bei digitalen Nomaden beliebt ist, heißt das noch lange nicht, dass du dort auch legal arbeiten darfst. In vielen Traumdestinationen ist das Arbeiten mit einem Touristenvisum streng genommen illegal – auch wenn es viele trotzdem machen. Lass uns deshalb einen genaueren Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen werfen.
Als Digital Nomad aus Österreich hast du es innerhalb der EU besonders einfach. Du kannst problemlos nach Spanien, Bulgarien oder Portugal ziehen und dort arbeiten – ganz ohne Visum oder Arbeitserlaubnis. Das macht den Einstieg ins Nomadenleben deutlich unkomplizierter. Sobald es dich aber über die EU-Grenzen hinaus zieht, wird ein spezielles Digital Nomad Visum wichtig.
Doch leider haben nicht alle Länder ein solches Visum. Hier ein paar Ausnahmen:
Thailand hat mit dem Digital Nomad Visa (DTV) ein spannendes Angebot für Digital Nomads aus Österreich geschaffen. Das Visum ist für 5 Jahre gültig und erlaubt dir einen Aufenthalt von jeweils bis zu 180 Tagen, mit der Möglichkeit zur Verlängerung – so darfst du ein ganzes Jahr in Thailand bleiben, bevor du ausreisen musst. Die Anforderungen sind überschaubar: Du musst ein Vermögen von mindestens 500.000 THB (ca. 13.500 EUR, Wechselkurs Stand 09.09.2025) mitbringen und für einen ausländischen Arbeitgeber tätig sein.¹
Costa Rica ist beliebt bei Digital Nomads und erlaubt dir, absolut legal im Land zu arbeiten: Durch das Remote Workers and Service Providers Digital Nomads Visa darfst du bis zu zwei Jahre in Costa Rica arbeiten. Der besondere Clou: Du bist von der Einkommensteuer auf Einkünfte, die von außerhalb Costa Ricas kommen, befreit. Die Voraussetzungen sind ein monatliches Mindesteinkommen von 3.000 USD, eine Krankenversicherung und die Verpflichtung, ausschließlich für Unternehmen oder Kunden außerhalb Costa Ricas zu arbeiten.²
Japan kommt mit einem speziellen Angebot für die Gutverdiener unter den Digital Nomads. Das Specified Visa erlaubt einen sechsmonatigen Aufenthalt – allerdings ohne Verlängerungsmöglichkeit. Nach 6 Monaten außerhalb Japans kannst du dich erneut bewerben. Der Haken: Du brauchst ein Jahreseinkommen von mindestens 10 Millionen JPY (etwa 58.000 EUR, Wechselkurs Stand 09.09.2025) und eine private Reisekrankenversicherung.³
Malaysias DE Rantau Programm bietet dir ein Visum für Digital Nomads, das sich für Aufenthalte von 3 Monaten bis zu einem Jahr eignet und um ein weiteres Jahr verlängerbar ist. Du brauchst einen gültigen Arbeitsvertrag für mindestens drei Monate, Gehaltsnachweise der letzten drei Monate und eine Krankenversicherung. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern gibt es in Malaysia kein Mindesteinkommen, um das Visum beantragen zu können.⁴
Seit Kurzem bietet auch Indonesien ein Digital Nomad Visum an. Das E33G Remote Worker Visa für Indonesien ist ein KITAS (Temporary Stay Permit) und gilt für ein Jahr mit Multiple Entry in Bali und anderen indonesischen Inseln. Die Hauptanforderungen: Ein Arbeitsvertrag mit einem außerhalb Indonesiens registrierten Unternehmen und ein Jahreseinkommen von mindestens 60.000 USD. Leider handelt es sich dabei auch um eines der teuersten Visa mit einer Gebühr von 7 Millionen IDR (ca. 350 EUR, Wechselkurs Stand 09.09.2025).⁵
Nicht jeder Job eignet sich fürs ortsunabhängige Arbeiten – das ist klar. Besonders gefragt sind Tätigkeiten in der IT-Branche: Webentwickler und Software-Entwickler haben oft die besten Karten. Aber auch Online-Marketing-Experten, Content Creator und Grafikdesigner finden problemlos Remote-Positionen. Der Schlüssel liegt darin, dass deine Arbeit komplett digital erledigt werden kann.
Vielleicht hast du Glück und dein aktueller Arbeitgeber erlaubt dir bereits Workation oder bietet sogar eine vollständige Remote-Position an. Falls nicht, könnte der Sprung in die Selbstständigkeit dein Weg sein. Grundsätzlich kannst du als digitaler Nomade in drei Konstellationen arbeiten: als Angestellter im Home Office, als Freiberufler oder als Unternehmer.
Ein wichtiger Punkt, den viele übersehen: Selbst wenn dein Unternehmen dir 100% Home Office erlaubt, heißt das nicht automatisch, dass du auch aus dem Ausland arbeiten darfst. Viele Compliance-Abteilungen untersagen das Arbeiten außerhalb Österreichs aus rechtlichen und steuerlichen Gründen. Kläre das also unbedingt vorher ab.
Für den Start in die Selbstständigkeit bieten Plattformen wie Upwork und Fiverr einen niedrigschwelligen Einstieg. Spezialisierte Jobbörsen für Remote Work wie RemoteOK oder WeWorkRemotely vermitteln gezielt ortsunabhängige Positionen. Der Vorteil: Hier suchen Unternehmen explizit nach Remote-Mitarbeitern und sind auf die besonderen Bedürfnisse digitaler Nomaden eingestellt.
Ein Thema, das gerne verdrängt wird: die Krankenversicherung. Mit deiner österreichischen Krankenversicherung (GKK oder SVS) bist du nur innerhalb der EU abgesichert. Eine normale Reiseversicherung reicht nicht aus – die deckt meist nur wenige Wochen pro Jahr ab. Du brauchst eine spezielle Langzeit-Auslandskrankenversicherung, die dich weltweit schützt.
Wenn du international arbeitest und lebst, werden deine Finanzen schnell komplex. Das richtige Konto kann den Unterschied zwischen hohen Gebühren und smartem Geldmanagement ausmachen. Bei traditionellen österreichischen Banken zahlst du oft saftige Gebühren fürs Bezahlen, Überweisen und Abheben im Ausland – Kosten, die sich schnell summieren.
Das Empfangen von Geld aus dem Ausland ist oft der erste Stolperstein. Als Freelancer oder Remote-Angestellter wirst du regelmäßig internationale Zahlungen erhalten. Traditionelle Banken berechnen dafür nicht nur hohe Gebühren, sondern wenden auch ungünstige Wechselkurse an.
Das Wise Multi-Währungs-Konto ist die perfekte Lösung und ein echter Game Changer für deine Finanzen als Digital Nomad. Mit Wise kannst du Geld in über 40 Währungen halten und empfangen, als hättest du ein lokales Konto in jedem dieser Länder. Du bekommst sogar eigene Kontoverbindungen für Währungen wie Euro, US-Dollar oder britische Pfund. So können dich deine Kunden oder dein Arbeitgeber ganz einfach bezahlen, als hättest du ein Konto vor Ort – ganz ohne teure internationale Überweisungen.
Und das Beste daran? Mit der dazugehörigen Wise Debitkarte hast du immer und überall Zugriff auf dein Geld. Du kannst damit weltweit bezahlen und sogar bis zu einem bestimmten Betrag pro Monat kostenlos Bargeld im Ausland abheben. Das macht das Managen deiner Finanzen auf Reisen so einfach und transparent wie nie zuvor.
Der Alltag als digitaler Nomade stellt dich vor praktische Herausforderungen: Du jonglierst mit verschiedenen Währungen, musst regelmäßig Geld abheben und willst beim Bezahlen kein Vermögen an Gebühren verlieren. Viele österreichische Bankkarten berechnen bei jeder Auslandstransaktion saftige Kosten und Aufschläge – da können selbst kleine Einkäufe teuer werden.
Die Wise Debitkartelöst diese Probleme clever: Du kannst weltweit ohne Gebühren mit deinen Währungsguthaben bezahlen und bis zu 200 EUR im Monat abheben – immer zum echten Wechselkurs ohne versteckte Aufschläge.
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Kommen wir zum kompliziertesten, aber wichtigsten Thema: Digital Nomad Steuern für Österreich. Einfach ins Ausland gehen und arbeiten – das kann jeder. Aber die steuerlichen Konsequenzen zu verstehen und richtig zu handeln, das trennt die Spreu vom Weizen.
Vereinfacht gesagt: Österreich besteuert dein weltweites Einkommen, solange du hier deinen Lebensmittelpunkt hast. Das bedeutet, dass du grundsätzlich alle Einkünfte – egal wo auf der Welt du sie erzielst – in Österreich versteuern musst. Die berühmte 183-Tage-Regel besagt: Verbringst du mehr als 183 Tage im Jahr außerhalb Österreichs und hast keinen Wohnsitz mehr hier, kannst du deine Steuerpflicht in Österreich beenden.
Aber Vorsicht: Viele Länder erheben ebenfalls Steuern, wenn du dort arbeitest – auch wenn du nur vorübergehend dort bist. So kann es zur Doppelbesteuerung kommen. Zum Glück hat Österreich mit etwa 90 Staaten Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen, die regeln, wer was besteuern darf.⁶ Trotzdem: Das Thema ist komplex und individuell. Ein Steuerberater, der sich mit internationalem Steuerrecht auskennt, ist Gold wert.
Digital Nomad werden ist eine lebensverändernde Entscheidung – aufregend, herausfordernd und unglaublich bereichernd zugleich. Mit der richtigen Vorbereitung meisterst du die Hürden spielend: Wähle dein erstes Zielland strategisch, sichere dir das passende Visum, organisiere deine Auslandskrankenversicherung und kläre deine steuerliche Situation.
Ein durchdachtes Finanz-Setup ist dabei ebenfalls wichtig. Mit Wise machst du Schluss mit versteckten Gebühren und schlechten Wechselkurse und hast dafür die volle Kontrolle über dein Geld in allen Währungen. Worauf wartest du noch? Dein Abenteuer beginnt mit dem ersten Schritt!
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Führe von Anfang an eine saubere Buchführung und dokumentiere, wo du dich wann aufhältst. Ein Steuerberater mit Expertise im internationalen Steuerrecht hilft dir, legal Steuern zu optimieren.
Für den Einstieg empfehlen sich EU-Länder wie Portugal oder Spanien – keine Visa-Probleme und gute Infrastruktur. Bali und Thailand sind Klassiker mit einer großen Nomaden-Community. Mexiko und Costa Rica bieten ebenfalls eine gute Balance aus Lebensqualität und Kosten.
Die meisten Überweisungen mit Wise sind innerhalb von Sekunden bis wenigen Stunden abgeschlossen. Internationale Überweisungen, die bei traditionellen Banken nicht selten bis zu 5 Tage dauern, schafft Wise meist in unter 24 Stunden.
Ja, das funktioniert problemlos. Wise bietet dir Kontoverbindungen in 9 verschiedenen Währungen. Insgesamt kannst du Geld in 23 Währungen empfangen – perfekt, wenn du internationale Kunden und Auftraggeber hast.
Quellen (Stand 09.2025):
¹ DTV Visum Thailand, Thai Embassy, September 2025
² Digital Nomad Visa Costa Rica, Visit Costa Rica, September 2025
³ Specified Visa Japan, Ministry of Foreign Affairs Japan, September 2025
⁴ DE Ranau Digital Nomad Visa Malaysia, MDEC, September 2025
⁵ Bali Remote Worker Visum, Immigration Indonesia, September 2025
⁶ Internationales Steuerrecht, Unternehmensservice Portal, September 2025
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